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goood mobile Handytarife im o2-Netz: 10% der Grundgebühr als Spende – Start des sozialen Mobilfunkanbieters im Winter 2016/17 in Deutschland

Sozialer Mobilfunkanbieter: 10% der Grundgebühr für Spendenprojekte

goood mobile HandytarifWollt ihr beim Telefonieren, Surfen und Simsen Gutes tun? Nur wisst ihr nicht, wie? Dann könnte der neue goood mobile Handytarif, der voraussichtlich im Winter 2016/17 an den Start gehen soll, die Lösung sein. Als »sozialer Mobilfunkanbieter« setzt man auf das Spenden-Prinzip: 10 Prozent des Paketpreises (Grundgebühr) gehen an eine gemeinnützige Hilfs- bzw. Charity-Organisation, die ihr selbst auswählen könnt. Und trotzdem möchte man günstig sein. Wir sagen euch, welches Netz goood nutzen wird.

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Goood: Sozialer Crowdfunding-Mobilfunkanbieter geht im Winter 2016/17 mit Handytarifen an den Start!

Es ist geschafft. Dank einer Crowdfunding-Kampagne konnte das Start-up goood für seinen geplanten Mobilfunktarif goood mobile eine Fördersumme von 22.316 € einsammeln. Anscheinend reicht diese Summe nun aus, um das eigene Mobilfunkprodukt anzubieten:

»Dank über 500 Unterstützerinnen und Unterstützern haben wir nicht nur unser Crowdfunding-Ziel erreicht, sondern mit 194% beinahe verdoppelt. Dank diesem Erfolg können wir nicht nur 17 Telefonpatenschaften umsetzen, sondern auch die Anbindung für unsere Partner-Organisationen deutlich vereinfachen.«

Gut für alle: Mit dem goood-mobile-Handytarif spendet ihr regelmäßig 10% der Grundgebühr für soziale Projekte

Gut für alle: Mit dem goood-mobile-Handytarif spendet ihr regelmäßig 10% der Grundgebühr für soziale Projekte – die ihr selbst auswählen könnt

10% Paketpreis als Spende bei goood – geräuschlos im Hintergrund

Von jedem goood-Paket, so schreibt es der Anbieter auf seiner Homepage, werden 10% als Beitrag für gemeinnützige Organisation gespendet:

»Unsere Mobilfunkpakete revolutionieren das klassische Unternehmenskonzept in der Telekommunikation! Du telefonierst mit unseren goood-Paketen und tust damit Gutes. Denn, zusammen mit unseren Partnern, bieten wir Dir Surfen und Telefonieren zu besonders günstigen Preisen an und gleichzeitig gehen 10% Deines goood-Paket-Preises an gemeinnützige Organisationen. 100% Deiner Spende kommen an. Ohne Abzüge. Das Beste dabei: Du wählst die Organisation selbst aus.«

Ein sehr ausführliches Interview mit einer der Gründerinnen lest ihr bei starupvalley.news. Dort ist das Prinzip ausführlicher und sehr authentisch erklärt. Hier merkt man schon, dass die Anbieter von ihrem Konzept überzeugt sind und mit Herzblut bei der Sache!

Im Grunde bekommt ihr also gar nichts davon mit, dass diese Beträge abgezwackt werden, da sie keinen Aufschlag bedeuten, sondern bereits in der monatlichen Grundgebühr inkludiert sind. Andererseits möchte man aber natürlich auch preisgünstige Tarife bieten:

»Das heißt für Dich konkret: Du surfst und telefonierst super günstig und unterstützt dabei gleichzeitig eine Hilfs- oder Charity-Organisation Deiner Wahl. Oder auch den von Dir ausgesuchten gemeinnützigen Verein um die Ecke! So wird mit Deiner Hilfe das Gute unterstützt und wir machen gemeinsam mit Dir die Welt ein bisschen besser.«

»Super günstige« goood-Mobilfunkpreise – wie ist das möglich?

Was »super günstig« nun konkret bedeuten soll, ist natürlich nicht klar. Mit den Preisbrecher-Angeboten von PremiumSIM oder winSIM (Drillisch) sollte man sie wohl nicht vergleichen. Ohnehin sollte man ja bei diesem Ansatz mit einem teureren Mobilfunkprodukt zufriedener sein, um noch mehr spenden zu können. 😉 Deswegen gehen wir nicht davon aus, dass es sich tatsächlich (nach unserer Definition) um etwas Supergünstiges handeln wird. Das sollte auch nicht der goood-Anspruch sein.

Goood-Handytarife im o2-Netz

Die Kollegen von teltarif.de haben jedenfalls schon mal herausfinden können, dass die goood-Handytarife im o2-Netz realisiert werden sollen. Und schon bald im Winter 2016/17 der Start erfolgt. Das wäre vielleicht sogar schon eine schöne Überraschung unterm Tannenbaum. Auch via Facebook bleibt ihr am Ball. 😉

Meine Meinung

Mobilfunktarife für den guten Zweck: Kann das klappen?

Mit goood startet schon in Kürze eine sehr gute Idee, die für den Mobilfunkmarkt adaptiert wurde: das Prinzip von Charity und gegenseitigem Helfen. Hier kann es so einfach sein, mit Alltäglichem anderen Hilfsorganisationen, die stellvertretend für viele Einzelschicksale rackern, weiterzuhelfen. Allerdings wird sich der neue Mobilfunkanbieter wie jeder andere auch vor allem zum Start an Erfahrungsberichten messen lassen: Funktioniert alles reibungslos? Wer hat die wirkliche (praktische) Expertise in der Freischaltung und Aktivierung der SIM-Karten, wie günstig sind die Preise wirklich im Vergleich? Es braucht eine Menge Vertrauen, wenn man hier wirklich zu diesem Anbieter wechselt, für den noch keine Erfahrungen vorliegen. Vielleicht eignen sich zum Start deshalb erst einmal Angebote mit monatlicher Kündigungsfrist (ohne Bindung) einfacher?

Abgesehen davon darf man sich fragen: Wird der Preisnachteil gegenüber den Preisbrechern im Markt so niedrig sein, dass er 10% nicht übersteigt? Denn sonst könnte man ja auch den Differenzbetrag (wenn man bei einem billigeren Mobilfunkanbieter ist) selbst spenden (keine Frage, dass wohl kaum jemand so tickt). Komisch mutet zudem an, dass Investoren als Geldgebern der ersten Stunde eine Risiko-Rendite von 5% geboten wird, über 10 Jahre lang. Kommt man derzeit nicht günstiger an Geld auf dem Kapitalmarkt? Oder ist das Geschäftsmodell so risikoreich? Man wird wohl mit starken Margen rechnen, die die 10%-Charity-Effekt deutlich übersteigen … Ich bin gespannt, wie die Preis-Leistungs-Struktur für goood aussehen wird. Die Idee und vor allem das Team dahinter (was bislang so nach außen dringt) klingt authentisch!

Über Daniel (1660 Artikel)
Daniel hat den Handytarifmarkt seit 2010 intensiv im Blick und weiß um die günstigsten Handy-Deals in Handyshops, bei Tarif-Discountern, Serviceprovidern und Netzbetreibern und stellt euch die neuesten Handyschnäppchen und Tarifknaller vor. Daniel lebt in Berlin.
Tarif-Empfehlung

Was haltet ihr vom Ansatz von goood mobile? Könnt ihr euch vorstellen, zu einem solchen sozialen Mobilfunkanbieter zu wechseln und im Zweifel auch höhere Grundgebühren in Kauf nehmen?

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