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MBUX: Mercedes bringt KI ins Auto: Ab wann ist MBUX für die A-Klasse verfügbar?

MBUX

Apple hat Siri, Microsoft Cortana und Amazon Alexa. Jetzt bringt auch ein Auto-Hersteller einen Sprachassistenten auf den Markt. MBUX stammt aus der Feder von Mercedes und soll das Auto mit einer Künstlichen Intelligenz ausstatten.

Sprachsteuerung, Touchscreen und ein lernfähiges Multimediasystem sollen die Fahrt in der kommenden A-Klasse sicherer und komfortabler gestalten. Eine Revolution im Cockpit, so sieht es jedenfalls Mercedes und präsentiert MBUX selbstbewusst auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas.

Künstliche Intelligenz MBUX

MBUX- das klingt etwas sperrig. Kein Wunder, handelt es sich doch um eine Kurzform. Und zwar für »Mercedes Benz User eXperience«.

»Hey Mercedes« aktiviert den Assistenten

Eine »emotionale Verbindung zwischen Fahrzeug, Fahrer und Passagieren« will Mercedes mit dem MBUX-System schaffen. Und das per Sprachbefehl. Ein einfaches »Hey Mercedes« soll ausreichen, um die intelligente Sprachsteuerung zu starten. MBUX lernt mit, kann sich also auf die Fahrzeug-Insassen einstellen.

Die Sprachsteuerung wird um Touchscreen, Mittelkonsolen-Touchpad und Touch-Buttons am Lenkrad ergänzt.

Was ist MBUX?

Wie sieht die angepriesene User-Experience aus? Im Video ist gut zu sehen, dass ihr zum Beispiel nach dem Wetterbericht oder einem Restaurant in der Nähe fragen könnt. Die KI von Mercedes spielt passende Ergebnisse zu eurer Suchanfrage dann auf dem Touchscreen aus. Kooperationen gibt es zum Beispiel mit TripAdvisor, Here Maps und Yelp. Die Hardware stammt von Harman.

Auch Einstellungen am Auto können direkt über den Assistenten vorgenommen werden. So lassen sich die Außenspiegel per Touchscreen einstellen – möglich machen es unter anderem die verbauten Nvidia-Prozessoren.

Die Lernfähigkeit von MBUX soll zum Beispiel durch gemerkte Routen oder bevorzugte Radiosender unter Beweis gestellt werden. Generell soll es bei der Navigation Verbesserungen geben, so können Abbiegepfeile direkt auf die Windschutzscheibe projiziert werden.

MBUX funktioniert ohne Online-Verbindung

Wie Heise.de und autobild.de berichten, ist nicht zwangsweise eine Internetverbindung erforderlich. MBUX arbeitet mit lokaler Datenverarbeitung, kann also auch bei schlechtem Internetempfang genutzt werden. Beklagt ihr euch etwa, dass euch kalt ist, dreht MBUX die Heizung höher. Komfortabel und praktisch, denn ihr müsst nicht mehr am passenden Knopf drehen – der Sprachbefehl reicht aus.

Wobei ja einige Unternehmen, unter anderem auch die Telekom, daran arbeiten, Autos in rollende Hotspot zu verwandeln.

Mercedes MBUX und me Connect Apps

Interessant wird es allerdings mit Internet- und Cloud-Anbindung. Nur dann kann MBUX wirklich mitlernen und von Updates profitieren. Und ihr alle Funktionen ausschöpfen. So lassen sich unter anderem auch E-Mails vorlesen oder senden. Und mit den neuen me connect Diensten könnt ihr detaillierte Informationen zum Straßenzustand abrufen oder euch per Nachricht informieren lassen, falls euer geparktes Auto »angerempelt oder abgeschleppt« wurde.

MBUX, Google und Alexa – ein klasse Team?

Klingt verrückt, aber MBUX lässt sich tatsächlich ins SmartHome integrieren. So soll sich das Auto mit dem Google Assistant, Google Home oder Amazon Alexa verbinden lassen, sodass ihr von zuhause aus über den jeweiligen Assistenten Befehle ans Auto senden könnt. Auch eine Kopplung mit eurer SmartWatch ist autobild.de zufolge möglich.

Wann kommt MBUX?

MBUX soll Teil der neuen Mercedes A-Klasse sein, die im Frühjahr 2018 auf den Markt kommt. Die S-Klasse soll nachziehen.

Daniel
Über Daniel (Redaktion) (3591 Artikel)
Mobilfunk-Experte und Schnäppchen-Fan seit 2009 / viel zu ehrlich, um euch einen zu teuren Handytarif anzuschnacken / kennt die Tricks der Mobilfunkanbieter und weist euch auf Kostenfallen hin / 2019 als Mobilfunkexperte für RTL im Einsatz / hat auf derselben Schule wie Pinar Atalay (ARD Tagesthemen) Abitur gemacht / nicht mit dem Torwart vom HSV zu verwechseln / zahlt monatlich 16,25 € für seine 10 GB Allnet-Flat im Telekom-Netz / Rufnummernportierer seit 1999

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