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Graphen-Akku: Volle Batterie in unter 15 Minuten – schon für das Samsung Galaxy S10?

Graphen Akku

Der Handy-Hersteller Samsung arbeitet an einem Graphen-Akku. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die einerseits eine höhere Leistung, andererseits eine deutlich niedrigere Ladedauer mitbringt. Die Entwicklung ist bereits abgeschlossen. Und schon 2019 sollen die neuartigen Batterien in Smartphones verbaut werden.

Das gibt Anlass zur Spekulation: Steckt der Graphen-Akku bereits im Galaxy S10 oder dem Samsung Galaxy S10 Plus?

Graphen-Akku: Was ist das?

Der Graphen-Akku dürfte ein wichtiges Thema in der Rubrik Handy-Neuheiten 2019 werden. Spannend: Steckt die neue Batterie schon im Samsung Galaxy S10 (Plus)?

Graphen Akku im Samsung Galaxy S10?

Zumindest vermeldeten die gut informierten Samsung Mobile News im Oktober 2018, dass die Entwicklung der neuen Super-Akkus abgeschlossen sei: »Samsung has completed the developing of it’s Graphene Batteries«, heißt es auf Twitter.

winfuture.de stellt dagegen die wichtige Frage: Ist der Graphen-Akku reif für die Massenproduktion? Die müsste ja mittlerweile längst laufen, wenn der Lithium-Ionen-Batterie-Nachfolger in der S10-Reihe zum Einsatz kommen soll. Ob der Graphen-Akku also tatsächlich im Galaxy S10 steckt, bleibt offen.

Neue Graphen-Batterie: Höhere Ausdauer, niedrige Ladezeit

Konkrete Berichte über die neue Graphen-Batterie im Zusammenhang mit dem südkoreanischen Hersteller Samsung tauchten erst vor rund einem Jahr, nämlich Ende 2017, auf. So berichtete ZDnet.com von einem neuen Verfahren des Samsung Advanced Institute of Technology (SAIT).

Dabei wurde ein sogenannter Graphen-Ball synthetisiert, der die  Ladegeschwindigkeit von Lithium-Ionen-Batterien um das 5-fache erhöht . Eine  um 45 Prozent gestiegene Ausdauer  bei niedrigerer Ladezeit seien das Resultat.

Graphen-Akkus: Forschung noch am Anfang

Auch die allgemeine Forschung geht nur wenige Jahre zurück: So konnten wir einen ausführlichen Berichte über die besondere Ladekraft der Graphen-Batterien aus dem Jahr 2012 auftreiben:

»Our study demonstrates that our new graphene-based supercapacitors store as much charge as conventional batteries, but can be charged and discharged a hundred to a thousand times faster«

heißt es auf Phys.org. Hundertfache Ladegeschwindigkeit, das erscheint weit weg von der aktuellen Praxis zu sein. Zeigt aber auch, was Graphen in Zukunft noch liefern könnte.  Die Forschung steht noch am Anfang .

Neben Graphen-Akkus könnten auch Displays mit Graphen ausgestattet werden. Überhaupt wird das Material aus Kohlenstoffatomen spätestens seit der Verleihung des Nobelpreises im Jahr 2010 an die Physiker Geim und Novoselov für ihre grundlegenden Experimente mit Graphen immer mehr beachtet. »Graphen als Hoffnungsträger« schrieb etwa weltderphysik.de im Jahr 2016.

Spannende Sache: Mal sehen, ob wir 2019 dann mehr von den »Super-Akkus« hören, die langfristig die klassischen Lithium-Ionen-Akkus ablösen könnten.

Daniel
Über Daniel (Redaktion) (3531 Artikel)
Mobilfunk-Experte und Schnäppchen-Fan seit 2009 / viel zu ehrlich, um euch einen zu teuren Handytarif anzuschnacken / kennt die Tricks der Mobilfunkanbieter und weist euch auf Kostenfallen hin / 2019 als Mobilfunkexperte für RTL im Einsatz / hat auf derselben Schule wie Pinar Atalay (ARD Tagesthemen) Abitur gemacht / nicht mit dem Torwart vom HSV zu verwechseln / zahlt monatlich 16,25 € für seine 10 GB Allnet-Flat im Telekom-Netz / Rufnummernportierer seit 1999

Was meint ihr, wird sich ein Graphen-Akku als Technologie durchsetzen?

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