News

Handy bei Hitze schützen: Was tun bei Hitzeschaden? Tipps für die Sommer-Nutzung

Handy-Hitze

Was könnt ihr mit dem Handy bei Hitze anstellen? Urlaub, Ferien und Sonne satt, da ist das Smartphone meistens mit dabei. Doch aufgepasst: Extreme Temperaturen mag das Handy nicht.

Das heißt nicht nur, dass das Mobiltelefon bei der nächsten Hitzewelle schwächelt: Auch direkte Sonneneinstrahlung kann einen Hitzeschaden verursachen und das Smartphone dauerhaft beschädigen.

Wir haben einige Handy-Sommer-Tipps gesammelt:  Damit schützt ihr Handy samt Akku vor der nächsten Hitzewelle .

Handy bei Hitze schützen – Sommer-Tipps fürs Smartphone

Nicht nur Sand und Meer (Stichwort: Handy-Wasserschaden) sind bekannte Gefahrenquellen für euer Smartphone. Auch Hitze und direkte Sonneneinstrahlung können ein Handy schnell an seine Grenzen bringen. Deshalb solltet ihr euer Handy vor Hitze schützen. Doch was sind gute Sommer-Tipps?

Handy-Betriebstemperatur beachten: Was sagen Apple und Samsung?

Die Betriebstemperatur für das iPhone liegt laut Apple-Support  zwischen -20 und +45 Grad Celsius . Samsung nennt keine konkreten Werte, ein Blick in die Bedienungsanleitung (siehe Samsung Support) für aktuelle Modelle wie das Samsung Galaxy S10 zeigt jedoch, dass auch die Smartphones aus Südkorea empfindlich bei hohen Temperaturen reagieren.

Samsung weist darauf hin, das Handy nicht bei »sehr niedrigen oder sehr hohen Temperaturen« zu lagern. Ihr seht schon, in welche Richtung diese Angaben deuten: Extremtemperaturen solltet ihr vermeiden.

Tipp: Normalerweise zeigen aktuellere Smartphones eine Warnung an, falls sich das Handy zu stark erhitzt. In diesem Fall sind dann keine Eingaben mehr möglich, bis die Temperatur wieder fällt. Drauf verlassen solltet ihr euch allerdings nicht ;-)

Zu heiß ist nicht gut, zu kalt aber auch nicht: Die besten Smartphone-Wintertipps für die kalte Jahreszeit haben wir ebenfalls für euch gesammelt.

Handy-Akku bei Hitze: Vorsicht, Explosionsgefahr?

Spätestens seit dem Debakel um das Samsung Galaxy Note 7 sind explodierende Akkus wieder stärker in das Bewusstsein der Verbraucher gerückt. Neben sommerlichen Höchsttemperaturen können auch defekte Ladegeräte oder Ladekabel für einen (zu) starken Temperaturanstieg verantwortlich sein. Induktives Laden kann den Akku ebenfalls beanspruchen und ungewohnt stark erhitzen.

Nicht immer tritt der schlimmstmögliche Fall ein – nicht immer besteht also Explosionsgefahr: Die Leistung des Akkus kann sich nach einem Hitzeschaden dauerhaft verschlechtern, sozusagen ein unsichtbarer oder schleichender Prozess.

Smartphone zu heiß?

Smartphone zu heiß geworden? Sucht euch am besten so oder so ein Schattenplätzchen

Handy zu heiß – auch ohne Sonne?

Auch ohne direktes Sonnenlicht kann das Handy zu heiß werden. Etwa bei einer ohnehin (zu) hohen Umgebungstemperatur. Und wer leistungsintensive Apps nutzt oder längere Videos anschaut, hat vermutlich bereits festgestellt, dass das Smartphone nach einiger Zeit deutlich wärmer wird.

Aber auch, wer sein Handy einfach nur liegen lässt, stellt vielleicht eine Hitzeentwicklung fest. Diese kann etwa entstehen, wenn das Handy dauerhaft erfolglos versucht, ein Netz zu finden. Das kann WLAN-Netze, das mobile Netz oder auch Bluetooth-Verbindungen betreffen. Braucht ihr die entsprechenden Verbindungen ohnehin nicht, solltet ihr diese also immer abschalten.

Weitere schweißtreibende Arbeiten sind der automatische Download größerer Updates – samt Installation. Vielleicht laufen im Hintergrund ja auch zu viele Apps? Hier hilft es, alle aktuell laufenden Prozesse zu beenden.

Handy-Hitzeschaden vermeiden

Jetzt wird’s heiß! Auch das Handy braucht mal Ferien. Zumindest, wenn die Temperaturen steigen. Denn dann solltet ihr euer Smartphone nicht überall unter voller Auslastung nutzen. Ihr könnt den Handy-Hitzeschaden vermeiden, wenn ihr einige grundlegende Tipps berücksichtigt.

Achtung, Hitze: Handy nicht im Auto liegen lassen!

In geschlossenen Räumen entwickelt sich schnell große Hitze. Speziell das Auto wird zur Sauna: Bei direkter Sonneneinstrahlung können sich laut ADAC rasch Temperaturen jenseits der 60 Grad Celsius entwickeln. Das ist nicht nur für Kinder und Haustiere gefährlich. Auch die empfindliche Elektronik kann Schäden davontragen.

Das Smartphone sollte deshalb nicht auf dem Armaturenbrett liegen oder in der Handy-Halterung in der Nähe der Windschutzscheibe angebracht werden. Besser: Das Handy im Kofferraum aufbewahren oder wenigstens aus dem direkten Sonnenlicht nehmen.

Smartphone abkühlen und auf Betriebstemperatur bringen

Wer bemerkt, dass sich das Handy deutlich erhitzt, sollte besonnen reagieren. Denn das Smartphone hat im Kühlschrank, Eisfach oder Kaltwasserbad genauso wenig zu suchen wie im umgekehrten Fall auf der Heizung oder in der Mikrowelle.

Damit riskiert ihr die Bildung von Kondenswasser, das dem empfindlichen Innenleben des Smartphones deutlich zusetzen kann.

Die beste Lösung ist tatsächlich, das Handy bei Hitze  in den Schatten zu legen und abzuwarten . Nutzt das Handy nicht aktiv, sondern wartet, bis das Telefon ausreichend heruntergekühlt ist.

Apps gegen Hitze: Akku und Prozessor checken, Leistung überwachen

Keine Panik. Das Handy muss in den Sommermonaten kein Schattendasein fristen. Mit der passenden App behaltet ihr nämlich aktuelle Betriebstemperaturen im Auge, könnt also rechtzeitig gegensteuern. So könnt ihr euch etwa anzeigen lassen, auf welche Temperaturen sich das Handy bei Gebrauch erhitzt – und welche Anwendungen eine besonders hohe Leistung erfordern.

Die App Cooler verspricht sogar, das Kühlen eigenständig zu übernehmen. Dazu überwacht die App die Betriebstemperatur des Handys im Hintergrund und schließt leistungsintensive Anwendungen. Die App hat im Google Play Store bereits über 500.000 Bewertungen mit der Durchschnittsnote 4,5 von 5 erhalten.

Die Betriebstemperatur des Smartphones lässt sich mit Apps wie dem CPU Monitor oder dem Battery Monitor überprüfen.

Daniel
Über Daniel (Redaktion) (3592 Artikel)
Mobilfunk-Experte und Schnäppchen-Fan seit 2009 / viel zu ehrlich, um euch einen zu teuren Handytarif anzuschnacken / kennt die Tricks der Mobilfunkanbieter und weist euch auf Kostenfallen hin / 2019 als Mobilfunkexperte für RTL im Einsatz / hat auf derselben Schule wie Pinar Atalay (ARD Tagesthemen) Abitur gemacht / nicht mit dem Torwart vom HSV zu verwechseln / zahlt monatlich 16,25 € für seine 10 GB Allnet-Flat im Telekom-Netz / Rufnummernportierer seit 1999

Habt ihr weitere Tipps auf Lager, wie man sich gegen Überhitzung des Smartphones schützen kann?

Bewerten & kommentieren:
Beachte unsere Datenschutzerklärung vor deiner Bewertung.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Sei der Erste und bewerte!

Loading...

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.



*



HandyRaketen ist eine eingetragene Marke der convertimize GmbH (Registernummer: 302018026933)
bekannt aus RTL, n-tv, CHIP und GIGA | Top-Bewertungen bei Trustpilot und Facebook

 Impressum    Über uns    Kontakt    Presse
Datenschutz    Handy Newsletter
Haftungsausschluss