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Gute Handy-Fotos knipsen – mit diesen smarten Foto-Tipps gelingt besser!

Gute Handy Fotos

Wie gelingen bessere Fotos mit der Handy-Kamera? Ob Schnappschuss, Landschaftsaufnahme, Gebäude oder Trend-Food: Das Smartphone muss für zahlreiche Arten von Fotos herhalten. Doch wie schaffe ich es, gute Fotos mit dem Handy zu knipsen? Dahinter steckt keine Zauberei, sondern allenfalls ein gutes Händchen für die richtige Perspektive. Wir verraten, was Smartphone-Kameras mittlerweile können und mit welchen Tipps ihr euren Bildern das gewisse Etwas verleiht.

Wie mache ich bessere Handy-Fotos?

Wir sammeln Tipps für bessere Handy-Fotos: Wie gelingen Schnappschüsse, Landschaftsaufnahmen, Selfies oder Aufnahmen eurer letzten Mahlzeit, ohne dass ihr dafür erste einen Volkshochschulkurs oder gar einen Fotokurs absolvieren müsst?! ;-)

Gute Handy-Fotos sind kein Hexenwerk!

Tatsächlich sind gute Handy-Fotos kein Hexenwerk. Verfügt das Handy über eine gute Kamera mit starken Objektiven und berücksichtigt ihr einige Grundlegende Tipps, stehen tollen Aufnahmen nichts im Wege.

Schon beim Kauf auf die Smartphone-Kamera achten!

👍 Wer schöne Momente mit der Smartphone-Kamera festhalten will, sollte schon beim Kauf auf eine gute Ausstattung achten. Klar: Günstige Einsteiger-Handys bietet weniger Funktionen und Qualität als Premium-Smartphones – auch wenn sicherlich auch in der Mittelklasse sehr ordentliche Ergebnisse möglich sind.

Der DXoMark-Kamera-Test ist ein guter Anhaltspunkt, wenn ihr herausfinden wollt, welche Handys die beste Bildqualität liefern. In den letzten Jahren hat sich ja vor allem Huawei (durch seine Kooperation mit Leica) in Sachen Handy-Fotos hervorgetan. Aber auch mit Samsung-Handy oder iPhone knipst ihr ordentliche Bilder.

Welches Smartphone hat die beste Kamera? Vergleicht:

Dual-, Triple-, Quad- und Penta-Kamera: Je mehr Linsen, desto bessere Bilder?

? Top-Smartphones kommen mittlerweile nicht mehr mit nur einer einzigen rückseitigen Linse, sondern mit bis zu fünf Objektiven (Nokia 9). Dual-Kamera und Triple-Kameras sind mittlerweile zur Normalität geworden. Die zusätzlichen Objektive unterstützen dabei zumeist die Hauptlinse: Sie sorgen für einen Bokeh-Effekt, für einen verbesserten Zoom oder liefern ein Weitwinkelobjektiv.

Eine Kamera mit mehreren Linsen kann, muss aber nicht zwangsweise zu einer besseren Bildqualität führen. So sind iPhone und Google Pixel in dieser Hinsicht fast minimalistisch ausgestattet, erhalten jedoch dennoch Lob für ihre hochwertigen Aufnahmen.

Wie kommt das? Statt auf eine umfangreiche Hardware zu setzen, bessert Google die Software aus: Aufnahmen werden sozusagen »schön gerechnet«. Das Ergebnis kann dann ebenso gut oder gar besser als mit Triple-Kamera ausfallen.

Ist der Megapixel entscheidend?

? Apropos Minimalismus: Ein Trend geht hin zu mehr Megapixeln. 48 Megapixel für die Hauptlinse, das ist keine Seltenheit mehr. Speziell Huawei und Honor sind hier hervorzuheben.

Aber sind viele Megapixel tatsächlich Pflicht? Klar, ja mehr die Tendenz zum Superlativ, desto mehr Marketing steckt auch dahinter. Kennen wir ja noch von den digitalen Kompaktkameras der Jahrtausendwende.

Sind viele Megapixel also ein Garant für tolle Fotos? Nicht unbedingt.

Blende und Art der Linse sowie die verarbeitende Software sind weitere wichtige Punkte. Lasst euch also nicht von vermeintlich hohen Werten »blenden« – sondern werft einen Blick in Testberichte zum Wunsch-Handy, gerade die Kamera ist ja immer ein großes Thema.

Smartphone-Zubehör für angehende Fotografen: Steckt euch ein Objektiv auf

👍 Angehenede Fotografen können sich auch mit passendem Smartphone-Zubehör ausstatten. Speziell in Sachen Objektive gibt es eine ordentliche Auswahl. Die Objektive steckt ihr auf das Handy, sodass ihr Tele-, Weitwinkel- oder Fisheye-Objektiv nachrüsten könnt.

Die Objektive werden per Clip befestigt und sind leicht austauschbar. Sie kosten dabei nicht die Welt: Üblich sind Sets ab 3 Linsen ab rund 15 €.

8 Tipps für gute Fotos mit dem Handy

Wir haben Tipps für gute Fotos mit dem Handy gesammelt: Wie gelingen euch gute Aufnahmen, wie werden die Schnappschüsse noch besser?

Smartphone-Fotografie: Puristisch oder mit Filter?

1. Mittlerweile bringt die Smartphone-Fotografie einige interessante Möglichkeiten mit, Fotos sofort anzupassen. Wer es also nicht ganz puristisch mag, kann Filter nutzen und damit mehr aus seinen Handy-Fotos herausholen. Schlichtes Schwarz-Weiß, Chrom-Effekt, höhere Kontraste, Weichzeichner: Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Viele Smartphones fügen Effekte und Verbesserungen durch AI- bzw. KI-Filter sogar ganz automatisch ein. Über die Galerie oder über spezielle Apps könnt ihr außerdem Akzente setzen, das Bild zuschneiden, Kontraste, Sättigung, Schärfe, Schatten und viele weitere Aspekte verändern.

Foto-Apps für Android und iOS / iPhone

2. Ihr wollt mehr aus euren Bildern herausholen? Mit Foto-Apps für das Smartphone habt ihr eine noch größere Auswahl an Effekten und Einstell-Möglichkeiten.

Oder ihr ergänzt Textschnipsel, Zitate, Rahmen oder Sticker. Hier unsere Auswahl:

AppPreisBewertung Google PlayBewertung iTunes
Snapseedgratis4,5 von 53,8 von 5
Photo Labgratis4,5 von 54,4 von 5
Candy Cameragratis4,4 von 52,9 von 5
Foto Editorgratis4,7 von 5/
Adobe Lightroom Foto Editorgratis4,3 von 54,2 von 5

Bessere Bild-Qualität mit HDR erzielen

3. Mit HDR könnt ihr eine bessere Bild-Qualität erzielen. Es kann sich also durchaus lohnen, durch die Smartphone-Einstellungen zu scrollen und HDR zu aktivieren. HDR ist die Abkürzung für High Dynamic Range. Grob gesagt werden mehr Details abgebildet, was etwa beim Fotografieren bei schwierigen Lichtverhältnissen interessant ist – etwa von nachts beleuchteten Gebäuden.

Mit dem Smartphone schießt ihr in der Regel mehrere Bilder hintereinander. Die Informationen aus allen Bildern werden dann zu einem neuen Gesamtbild zusammengesetzt. HDR-Bilder verbrauchen meist also auch vergleichsweise viel Speicher.

Digitaler Zoom, optischer Zoom und Tele-Objektiv

4. Auf euren Bildern sind weit entfernte Objekte nicht gut zu erkennen? Dann holt sie mittels Zoom näher heran.

Im Prinzip habt ihr zwei Möglichkeiten: Ein Smartphone mit mehreren Linsen ist oft mit einem Tele-Objektiv ausgestattet. Dann hilft der optische Zoom. Heißt: Ist die passende Hardware im Spiel, können Objekte herangeholt werden.

Im anderen Fall könnt ihr softwareseitig auf den digitalen Zoom setzen. Auch hierbei gilt: Vorsicht vor Superlativen. Ein zigfaches Vergrößern ist meist auch mit Qualitätseinbußen verbunden. Denn: Das Bild wird nicht beim Fotografien herangeholt. Sondern groß gerechnet. Die Folge: Unscharfe Bilder.

Schärfe regeln und Fokus bestimmen

5. Ihr wollt die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Teil des Fotos lenken? Am Smartphone lässt sich die Schärfe ganz einfach verstellen. Tippt mit dem Finger auf den Bereich, den ihr scharf darstellen wollt und die Kamera ändert den Fokus. Jetzt nur noch den Auslöser betätigen, fertig.

Alles eine Frage der Perspektive

6. Auch ein geschärftes Auge kann helfen, bessere Handy-Fotos zu erstellen. Probiert es doch mal aus: Das Haustier von unten, eure Freunde aus der Vogelperspektive, ein interessantes Detail an einem Gebäude per Nahaufnahme.

Und, die Grundregel: Das interessante Objekt gehört nicht in die Mitte des Fotos, stattdessen gilt die Drittel-Regel.

Klar: Sollte es besondere Linien oder Kanten geben, solltet ihr diese ebenfalls sorgfältig in euer Bild integrieren. Fotografiert ihr etwa den Horizont, sollte dieser eine parallele Linie zur Bildunterseite bilden.

Lichtverhältnisse checken, vorsichtig blitzen

7. Auch auf das Licht solltet ihr achten. Für Aufnahmen im Freien gilt: Morgens und abends ist das Licht wärmer, die Schatten weicher. Zur Mittagszeit wirken Kontraste dagegen stärker und wesentlich härter. Fotografiert ihr Personen, sollte die Sonne idealerweise seitlich stehen. Ansonsten fällt sie entweder direkt auf die Kamera oder in die Gesichter der Personen, die ihr fotografieren wollt – was zu unschönen Grimassen führen kann.

Aber auch abseits von Portrait- und Gruppenaufnahmen ist Licht ein wichtiger Faktor: Von der Seite einfallende Sonnenstrahlen, interessante Schatten oder der Klassiker Sonnenuntergang: Probiert mal aus, gleiche Motive bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu fotografieren. Dabei entstehen mitunter spannende Ergebnisse!

Die meisten Handy-Kameras sind außerdem mit einem Blitz ausgestattet. Hier gilt: Lieber vorsichtig und sparsam einsetzen. Denn der Blitz zeichnet zu scharfe Kontraste, wirft harte Schatten, Bilder wirken grell, oft überbelichtet. Mit einem sogenannten Diffusor könnt ihr Abhilfe schaffen, das funktioniert auch im Eigenbau – schaut mal in die Tipps von netzwelt.de.

Gut gepflegt ist halb gewonnen

8. Und noch ein Punkt, der verantwortlich für die Bildqualität ist: Achtet auf eure Handy-Kamera. Gerade auf der Linse kann sich schnell Staub ansammeln. Meist liegt die Linse frei, auch wenn ihr ein Smartphone-Case verwendet. In der Tasche oder ganz allgemein im Alltag ist die Linse dann Staub und Schmutz ausgesetzt. Ein weiches Tuch hilft bei der richtigen Pflege.

Christian
Über Christian (Redaktion) (3617 Artikel)
Ist spätestens seit dem Studium der Kommunikations-Wissenschaft (ab 2004) dem Mobilfunk-Sektor verfallen / war als "Mystery Shopper" bzw. Test-Kunde in Handy-Shops undercover / journalistisches Handwerkszeug unter anderen bei DeWeZet (lokal), taz & WELT (überregional) verfeinert / war als stellv. Chefredakteur bei der SPARWELT an Bord / probiert aktuell einen Unlimited-Tarif aus

Legt ihr wert auf gute Smartphone-Fotos?

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