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Handy verkaufen im Internet: So verkauft ihr euer altes Smartphone einfach!

Handy verkaufen

Wie lässt sich das alte Handy verkaufen? Wer bei der technischen Entwicklung mithalten und stets das neueste Smartphone in den Händen halten will, muss immer größere Summen einplanen. Bevor das alte Handy ungenutzt in der Schublade verschwindet, entscheiden sich viele Nutzer für den Verkauf.

Denn so erzielt ihr wenigstens ein kleines Budget für den Kauf eines neuen Smartphones − und auch aus Gründen der Nachhaltigkeit ist ein Weiterverkauf sicherlich angebracht, schließlich stecken in einem Handy zahlreiche seltene Rohstoffe.

Ein Weiterverkauf ist jedenfalls gar nicht so schwierig − über das Internet geht es fast so einfach wie der Neukauf. Wir haben Tipps gesammelt, wie ihr euer gebrauchtes Handy zu Geld macht.

Altes Handy verkaufen oder entsorgen?

In diesem Beitrag wollen wir versuchen, die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Gibt es einen Handy-verkaufen-Test?
  • Soll ich alte Handys entsorgen oder verkaufen?
  • Was sind Ankaufsdienste?
  • Wie kann ich den Handy Wert ermitteln?
  • Handy verkaufen: Telekom oder Rebuy?
  • Gibt es einen Handy verkaufen Vergleich?
Tipp Neben Sofort-Ankaufsdiensten eignet sich auch der eBay Verkaufstag hervorragend, um ein altes Gerät günstig zu verkaufen. Doch diese Sonderaktion kommt nur wenige (Sonn)Tage im Jahr zum Einsatz. Verpasst sie nicht!

Ankaufsdienste zum schnellen Handyverkauf (Übersicht)

Der Handy-Verkauf per Ankaufsdienst bzw. Re-Commerce-Plattform ist die vergleichsweise einfachste und schnellste Art, sein Handy in Bares zu verwandeln. Für den Verkauf sind dann nämlich nur wenige Schritte erforderlich. Im Gegenzug verzichtet ihr hier aber auf einen höheren Ankaufskurs, denn ihr habt ja nun mal auch gehörig weniger aufwand.

Doch welche Ankaufsdienste gibt es? Wichtig vor dem Handyverkauf ist es, die wichtigsten Portale zu kennen und im Vorfeld einen Preisvergleich durchzuführen. Denn die Ankaufspreise liegen mitunter weit auseinander. Während ein Anbieter gutes Geld für das alte Handy zahlt, kann sich der Verkauf über einen anderen Dienst kaum lohnen.

Unter den wichtigsten Portalen sind auch die Namen bekannter Händler. So kauft neben eBay, Media Markt und Saturn auch die Telekom eure alten Handys an. Meistens wird der Ankauf dabei in Kooperation mit einem Ankaufsdienst abgewickelt, etwa über flip4new.

Noch ein Tipp vorweg: Wer nicht alle Ankaufsdienste getrennt besuchen will, kann eine Preissuchmaschine wie handyverkauf.net nutzen. Solche Preissuchmaschinen sind für den Einstieg in die Thematik gut geeignet, allerdings sind dort in der Regel nicht alle möglichen Portale gelistet.

Handyverkauf im Internet

Der Handyverkauf im Internet ist eine einfach Angelegenheit mit Ankaufsdiensten – gute Preise werden aber eher mit Aufwand erzielt

Smartphone-Wert ermitteln

Wie funktioniert die Abwicklung? Auch wenn es mittlerweile eine ganze Reihe von Ankaufsdiensten im Internet gibt − das Vorgehen ist meistens nahezu identisch. Allerdings: Auch wenn sich euer Handy im besten Zustand samt Zubehör befindet, kommen die ausgezahlten Preise wohl kaum an Neuware heran.  Die zeitliche Ersparnis und den einfachen Ablauf bezahlt ihr somit indirekt durch eine niedrigere Auszahlungssumme . Logisch: Der Ankaufsdienst will ebenfalls einen Gewinn erzielen.

Um den Wert eures Handys zu ermitteln, sucht ihr das Modell auf der Plattform heraus. Nicht alle Handys werden auch angekauft. Grundsätzlich gilt: Je aktueller und beliebter ein Smartphone, desto wahrscheinlicher ist der Ankauf und desto höher sind die Preise. Je nachdem, ob euer Handy wie neu ist oder etwa Kratzer und fehlendes Zubehör aufweist, kann der Ankaufswert größer oder kleiner ausfallen. Ihr erhaltet sofort einen Preisvorschlag – entspricht dieser euren Vorstellungen, könnt ihr den Verkauf des Handys sofort in Auftrag geben.

Vorteile: Schneller Ankauf, keine Versandkosten

Praktisch: Dazu müsst ihr keine Bilder hochladen oder lange abwarten. Die Plattformen punkten durch ihre Schnelligkeit.

Versandkosten werden euch nicht in Rechnung gestellt. Ihr erhaltet in der Regel ein Etikett, mit dessen Hilfe ihr das Handy versichert einschicken könnt. Auch die Auszahlung erfolgt meistens innerhalb weniger Werktage. Jedoch erst nach einer Prüfung. Sollte der Zustand des Handys von euren Angaben abweichen, wird euch gegebenenfalls ein niedrigeres Angebot unterbreitet.

Wichtig: Auch wenn der Anbieter damit wirbt, eure Daten zu löschen: Auf der sicheren Seite bewegt ihr euch, wenn ihr euer Handy auf Werkseinstellung zurücksetzt, euch aus eurem Account (z.B. eurem Google-Account) ausloggt und eventuell genutzte Speicher- und SIM-Karten entfernt.

Handy-Verkauf abschließen

Entweder erhaltet ihr die vereinbarte Summe oder aber ihr werdet darüber benachrichtigt, dass der Zustand eures Geräts nicht wie angegeben ausfällt. In diesem Fall unterbreitet der Ankaufsdienst einen Gegenvorschlag. Ihr könnt den Verkauf des Handys aber auch ablehnen. In diesem Fall wird der Verkauf sozusagen abgebrochen und der Ankaufsdienst schickt euch das Handy zurück. Der Rückversand erfolgt in der Regel kostenlos − achtet jedoch bereits vor dem Verkaufsauftrag, wie Rücksendungen gehandhabt werden, einige Portale stellen euch die Kosten in Rechnung.

Stiftung Warentest Check: Clevertronic ist Testsieger

Die Stiftung Wartentest nahm in der Ausgabe 11/2016 Ankaufsdienste unter die Lupe.  Dort ist clevertronic mit der Gesamtnote »gut« Testsieger . Zu den angelegten Kriterien gehören die Auszahlungssumme, die Verkaufsabwicklung sowie die rasche Auszahlung des Ankaufspreises innerhalb von drei Werktagen.

Kritik äußerte Stiftung Warentest dagegen an den Kooperationsangeboten größerer Händler. Wer sein Handy gleich im Markt vor Ort abgibt, bekommt in der Regel weniger Geld ausgezahlt, als beim Online-Verkauf direkt über den Re-Commerce-Partner. In einigen Fällen gibt es den Testern zufolge nicht einmal Bargeld, sondern lediglich einen Gutschein für die Einlösung im Markt.

Smartphone-Verkauf über eBay

eBay ist nach wie vor eine beliebte Plattform, wenn es um den Verkauf gebrauchter Ware geht – auch wenn die Zahl privater Verkäufer im Laufe der Jahre immer weiter abgenommen hat. Das liegt mitunter an den hohen Gebühren für den Smartphone-Verkauf bei eBay, die für den Verkauf anfallen können, darunter Einstell-Gebühren inklusive Sonder-Zahlungen, etwa für Hervorhebungen, Versandkosten, Verkaufsprovisionen sowie PayPal-Transaktionskosten. Diese Kosten solltet ihr einkalkulieren.

Immerhin: Ist die Auktion beendet, kann der Preis nicht mehr so einfach heruntergesetzt werden.

Tipps für die Planung eurer Handy-Auktion

Beobachtet im Vorfeld, zu welchen Preisen ähnliche gebrauchte Handys bei eBay gehandelt werden. Das hilft bei der Einschätzung für oder gegen das Auktionsportal. Außerdem hilft es, Start und Ende einer Auktion strategisch zu planen: Speziell kurz vor Schluss kommen immer mal wieder einige spontane Angebote zusammen – es gilt, eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen. Endet das Angebot mitten in der Nacht, ist das also eher kontraproduktiv.

Bei der Planung einer Auktion konntet ihr früher 7 Jahre lang die Dienste bidvoy.net nutzen. Anhand des Handy-Modells konntet ihr beispielsweise eine Preisentwicklung abrufen und so herausfinden, zu welchem Zeitpunkt sich ein Verkauf besonders lohnt. Ihr konntet dabei zwischen der klassischen Auktion und dem Sofortkauf unterscheiden. Seit dem 15.9.2019 hat der Anbieter aber seinen Dienst leider eingestellt.

Ist der Handy-Verkauf über eBay Kleinanzeigen sicher?

Wem das zeitaufwändige Einstellen sowie die Zahlung von Gebühren und eventuell des Versands zu aufwändig sind, der greift in vielen Fällen auf eBay Kleinanzeigen zurück. Dort müssen keine Gebühren gezahlt werden.

Doch ein wenig Vorsicht ist geboten, denn immer häufiger machen Nachrichten über neue Betrugsmaschen die Runde (Berichte zum Beispiel bei der ComputerBILD). Das betrifft nicht nur Käufer, sondern immer häufiger auch Verkäufer. Stichwort: Dreiecksbetrug oder PayPal-Betrug.

Das Risiko könnt ihr eindämmen, indem ihr euch nicht auf in der Regel schlecht formulierte Kaufwünsche samt fadenscheiniger Begründung aus dem Ausland einlasst. Macht einen großen Bogen um windige Kreditinstitute, die erst von euch eine Zahlungsaufforderung erwarten, bevor die Transaktion vorgenommen werden kann. Außerdem solltet ihr generell von der Zahlung per PayPal Friends absehen. Am sichersten fahrt ihr bei der Barzahlung und Abholung direkt vor Ort.

Handy verkaufen im Internet: Unsere Erfahrungen

Die Verkaufsmöglichkeiten, die das Internet bietet, sind sowohl mit Vorteilen als auch mit Nachteilen verbunden. Während Ankaufsdienste zwar bequem sind und eine rasche Abwicklung bieten, sind die Preise dort meistens etwas niedriger, als bei eBay oder eBay Kleinanzeigen. Außerdem kann es immer wieder vorkommen, dass der Zustand eures Handys schlechter eingeschätzt wird, als ihr angegeben habt – und die Auszahlungssumme dementsprechend niedriger ausfällt.

Wer jedoch wenig Zeit hat und nicht das Ende einer Auktion erst abwarten will, ist mit Ankaufsdiensten gut beraten. Der Vorteil, gerade für Einsteiger, ist außerdem das höhere Vertrauen. Unserer Erfahrung nach sind speziell Smartphones mit höheren Ankaufswerten ab 300 Euro aufwärts bei Abzockern beliebt: Wer eine Kleinanzeige schaltet, ärgert sich vermutlich oft über die ermüdende Aufgabe, unseriöse Angebote auszusortieren. Das ist im besten Fall nerv- und zeitraubend, im schlimmsten Fall jedoch richtig teuer für euch.

Daniel
Über Daniel (Redaktion) (4569 Artikel)
Mobilfunk-Experte und Schnäppchen-Fan seit 2009 / viel zu ehrlich, um euch einen zu teuren Handytarif anzuschnacken / kennt die Tricks der Mobilfunkanbieter und weist euch auf Kostenfallen hin / 2019 als Mobilfunkexperte für RTL im Einsatz / zahlt monatlich ca. 12 € für seine Unlimited-Flat im Vodafone-Netz / Rufnummernportierer seit 1999 / nutzt aktuell ein iPhone

Was sind eure Erfahrungen zum Thema Handy-Verkauf im Internet? Habt ihr einen annehmbaren Preis erzielt? Und wie hat die Abwicklung geklappt? Wir sind auf eure Antworten gespannt.

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