News

Smartphone-Displays: Auflösung, Full-HD und Helligkeit – Das solltet ihr über Handy-Bildschirme wissen!

Smartphone-Displays

Smartphone-Displays gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Größen: Jedes Handy-Modell ist mit Display ausgestattet, doch die zahlreichen Varianten gestalten die Wahl des passenden Smartphones noch ein wenig schwieriger.

AMOLED, LCD, OLED und Retina sowie neuerdings Infinitiy-O und Infinity-U gehören zu den geläufigen Stichworten. Aber was steckt dahinter? Und welche Display-Auflösung ist gut? Und dann ist das ja noch der neue Trend der faltbaren Handy-Bildschirme … Wir bringen den Markt der Handy-Displays zum Leuchten: Worauf gilt es zu achten? Und welches ist das beste Display?

Smartphone Display Auflösung: Von HD über Full-HD bis 4K

In Sachen Display-Auflösung gibt es mittlerweile fast so viele Standards wie Modelle. Während viele Einsteiger-Smartphones bereits ein HD-Display besitzen, geht es mit Full-HD, Quad-HD und UHD weiter. In den folgenden Abschnitten wollen wir euch die einzelnen Standards näher bringen. Gleich zum Start einige Hinweise:

  • Die Auflösung wird mit zwei Werten angegeben, zum Beispiel 1280 x 720 Pixel. Der erste Wert zeigt, wie viele Pixel in der Länge Plaz haben, der zweite Wert zeigt die Pixel in der Breite (bzw. der kürzeren Seite). Das Verhältnis von Länge zu Breite wird meist mit 16:9 oder 18:9 angegeben. Bedeutet: Der Wert der längeren Seite wird durch den Wert der kürzeren Seite geteilt.
  • Zu den Standards gibt es meist eine Plus-Version. Diese hat die gleiche Anzahl Pixel in der Breite, jedoch unterschiedlich viele Pixel in der Länge. So kommt es zu Angaben wie 18,5:9-Format.
  • Der ppi-Wert wird häufig ergänzt. Ppi steht für Pixel per Inch bzw. die Pixeldichte. Ist der Wert hoch, sind also mehr Pixel auf dem Display (bzw. auf einem Zoll Displaygröße) untergebracht, was zu einer höheren Schärfe führt. Bei gleicher Auflösung hat ein größeres Display also eine geringere Pixeldichte, Inhalte werden weniger scharf abgebildet. Das ist auch der Grund, warum größere Handy-Bildschirme eine höhere Auflösung mitbringen.
  • Übertrieben hohe Werte bringen im Alltag kaum einen Mehrwert. Beim menschlichen Auge ist eben irgendwann Schluss.

Tipp: In der Tabelle weiter unten haben wir einige typische Pixel-Werte samt zugehörigem Smartphone zusammengestellt.

Die Einsteiger-Variante: HD oder HD+?

High Definition oder kurz HD ist ein beliebter, wenn auch schon älterer Handy-Display-Standard. Heute sind vor allem günstige Einsteiger-Modelle mit HD-Display ausgestattet, Premium-Modelle sind da deutlich anspruchsvoller. Das HD-Format liefert eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Heißt: Auf der längeren Seite haben 1.280 Pixel Platz, auf der kürzeren Seite sind es 720 Pixel – deshalb ist auch oft die Rede von 720p.

Erweitertes HD bietet der Standard HD+, ebenfalls mit 720p: Diese Displays sind gleich breit, dabei jedoch länger. Das Format liegt dementsprechend bei 1.440 x 720 Pixeln.

Interessant: HD Plus entspricht dem 18:9- oder 2:1-Format: Wer 1440 durch 720 teilt kommt auf …? Genau, 2! Allerdings passt das Format nicht immer hundertprozentig, die Smartphones unterscheiden sich in ihrer Auflösung minimal. So kommt das Samsung Galaxy A6 auf eine Auflösung von 1.480 x 720 Pixeln, was dem Format 18,5:9 entspricht – das Handy legt also noch ein Stückelchen mehr in der Länge zu.

Handy-Displays

Bei der Wahl des richtigen Handy-Displays gibt es einiges zu beachten.

Full HD und Full-HD+ Bildschirm

Die Einsteiger-Modelle haben wir bereits abgeklappert. Aber: Die Entwicklung geht natürlich noch weiter. Mit Full High Definition bzw. Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Der höhere Standard macht sich auch im Preis bemerkbar: In der Mittelklasse geht’s normalerweise los, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ganz interessant: Sowohl das Alcatel Idol 5 (angebotsweise unter 100 €) als auch das iPhone 8 Plus bieten eine identische Display-Auflösung in Full-HD.

Na klar: Auch Full-HD gibt’s in der Plus-Version, als Full-HD+. Dann liegt die Auflösung des Bildschirms in der Breite ebenfalls bei 1.080 Pixeln (bzw. 1.080p), dafür wird in der Länge zugelegt. Das ergibt beispielsweise ein 18:9- oder auch 19:9-Format.

Interessant ist allemal, dass das iPhone X eine Art Zwischenrubrik bildet. Nicht mehr Full-HD, aber auch noch die QHD sind drin, bei einer Auflösung von 2.436 x 1.125 Pixeln (19,5:9).

Quad-HD / QHD und Quad-HD+ Displays

Pixelig wird es jedenfalls nicht, denn aktuelle Auflösungen schießen allein aus Marketing-Zwecken oft über das Ziel hinaus: Bei Full-HD ist das Maß längst nicht voll. Die Bezeichnung der nächsten Stufe Smartphone-Displays lautet Quad-HD, die Kurzform für Wide Quad High Definition (eigentlich müsste die Bezeichnung also mit WQHD abgekürzt werden, aber mal ehrlich: Wer kann sich das schon merken?).

Quad-HD lohnt sich im Grunde erst bei größeren Displays jenseits der 5,5 Zoll. Ihr braucht schon echt scharfe Adleraugen, um den Unterschied in der Praxis auszumachen – und müsst das Handy noch dazu sehr nah an die Augen halten. Warum dennoch  hohe Auflösungen angesagt sind? In der Virtual Reality tragt ihr das Smartphone dicht vor den Augen. Dort ist eine hohe Auflösung also viel eher Pflicht, denn: Je näher am Gerät, desto eher könnt ihr Bildpunkte voneinander unterscheiden. Lesetipp: Die Technik dahinter erklärt ein Welt-Artikel recht anschaulich.

In die Breite werden 1.440 Pixel gestopft, quasi das doppelte des einfachen HD-Standards. Handys im 16:9-Format bieten dementsprechend in der Länge 2.560 Pixel. Speziell Samsung und LG sind seit einigen Jahren im Bereich von 1.440p unterwegs.

Als würde das noch nicht reichen, kann auch bei Q-HD die Länge des Displays variieren, was zu Formaten wie 18:9 oder 19:9 führen kann. Alles, was in der Breite 1.440p bringt und in der Länge mehr als 2.560 Pixel, kann also mit Quad-HD Plus bzw. QHD+ betitelt werden. Längsseitig sind dann über 3.000 Bildpunkte möglich.

An der Tabelle weiter unten seht ihr schon: Speziell Oberklasse-Smartphones geistern hier herum.

Handy mit 4K-Display? Hier kommen UHD, Ultra-HD und 4K

In der Rubrik Handys mit UHD- und 4K-Display gibt es nur wenig Auswahl, was Handys angeht. Einzig Sony legt so richtig los. Nur der Vollständigkeit halber: Displays in Ultra-HD bzw. UHD in der Kurzform lösen mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf. Es handelt sich also wieder um das 16:9-Format. Auch hierbei gibt es aber Anpassungen. Sony setzt zum Beispiel mit dem Xperia 1 auf das 21:9-Kinoformat, was zu einem ungewöhnlich-länglichen Smartphone mit 3.840 x 1.644 Pixeln führt.

4K-Displays bieten dann mindestens 4.000 Bildpunkte in der Länge. 4.096 x 2.160 Pixel ist der entsprechende Wert. Logo, dazu muss eben auch gesagt werden: 4K-Handy-Displays sind eben zu großen Teilen reines Marketing, mit bloßen Auge lassen sich schon im Full-HD-Standard kaum noch Bildpunkte voneinander unterscheiden, gerade bei kleineren Handy-Displays. Und dann gibt’s noch einen Nachteil: Je mehr Bildpunkte, desto höher der Energieverbrauch.

5K Handys? Sony könnte demnächst loslegen

Wie die Gerüchte um das Sony Xperia 1R zeigen, ist bei 4K noch nicht Schluss. Auch 5K Handys könnten möglich sein. Allerdings stellt sich auch dort die Frage, ob eine Auflösung von 5040 x 2.160 Pixeln überhaupt noch einen sichtbaren Fortschritt im Vergleich zum 4K-Display bringt. Oder ob das Auge diese Reize überhaupt noch entsprechend verarbeiten kann. Sony hat sich in Sachen Smartphones jedenfalls ganz offensichtlich auf Displays versteift und wird wohl auch das 21:9-Format beibehalten.

Handy Display-Auflösungen im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft eine Auswahl an Smartphones samt zugehörigen Handy-Display Auflösungen im Vergleich. Ganz gut erkennbar: Auf HD setzen allenfalls günstige Einsteiger-Handys. Mit höherer Auflösung steigt auch die UVP der Smartphones. Quad-HD oder gar UHD bietet nur die Premium-Oberklasse. Und: Ausgerechnet Apple setzt in Sachen Bildpunkte nicht mehr auf Superlative.

AuflösungBezeichnungFormatBeispiel-Modell
1280 x 720 PixelHD16:9Nokia 2
1440 x 720 PixelHD+18:9Gigaset GS185
1480 x 720 PixelHD+18,5:9Samsung Galaxy A6
1920 x 1080 Pixel16:9Full-HDAlcatel Idol 5
1920 x 1080 Pixel16:9Full-HDiPhone 8 Plus
2240 x 1080 Pixel19:9Full-HD+Huawei Mate 20
2560 x 1440 Pixel16:9Quad-HDRazer Phone 2
2880 x 1440 Pixel18:9Quad-HD+Google Pixel 2 XL
2960 x 1440 Pixel18,5:9Quad-HD+Samsung Galaxy Note 9
3120 x 1440 Pixel19,5:9Quad-HD+LG G8 ThinQ
3840 x 2160 Pixel16:9UHDSony Xperia XZ Premium
3840 x 1644 Pixel21:9UHDSony Xperia 1
5040 x 2160 Pixel21:95KSony Xperia 1R (noch nicht offiziell)

Handy-Displays – Die wichtigsten Begriffe im Check

Erst kürzlich hat Samsung ein bruchsicheres Display vorgestellt. Und dann wird Gerüchten zufolge ja fleißig an einem faltbaren Handy-Display gewerkelt. Das zum Beispiel 2019 im Samsung Galaxy X zum Einsatz kommen könnte.

Doch schon jetzt gibt es Unterschiede in Sachen Handy-Display – die sich nicht nur auf die Größe oder die (unbeliebte) Notch-Kerbe beziehen. Also: Was bedeutet AMOLED, OLED oder LCD? Wir zeigen in unserem Smartphone-Display-Check die Unterschiede, die Gemeinsamkeiten und nennen die wichtigsten Begriffe.

LCD-Display – der Klassiker

LCD-Displays verfügen über ein Display mit Hintergrundbeleuchtung und haben eine deutlich längere Geschichte, als OLED- oder AMOLED-Displays. Kontraste sind dort nicht ganz so intensiv, die Farben weniger lebendig. Dafür sind diese Smartphone-Displays heller, als die Kollegen von der AMOLED-Fraktion. Die meisten Flaggschiffe verzichten mittlerweile zugunsten von OLED auf die LCD-Scheiben. Doch es gibt natürlich Ausnahmen, so spaziert LG mit seinem G7 ThinQ etwa munter vorweg, während das V30 auf AMOLED setzt. Ja, schon klar, ganz schön kompliziert.

Übrigens: Die iPhone-Gerüchte haben die Debatte rund um das LCD-Display wieder angeheizt. Denn möglicherweise wird’s das iPhone 2018 in einer günstigen Variante mit LCD geben, während die beiden Top-Modelle wie das iPhone X auf OLED setzen könnten.

Wie unterscheiden sich OLED und AMOLED Display?

Besonders häufig ist das AMOLED-Display vertreten – wohl auch in 2 der neuen iPhone 2018 Modelle. AMOLED ist dabei die Kurzform für »Active Matrix Organic Light Emitting Diode«. Was wiederum eine von Samsung entwickelte Spezialform des OLED-Displays darstellt. Zu sehr wollen wir dabei gar nicht ins Detail gehen, nur so viel: Das Display besteht aus Dioden, die Licht abgegeben. Das ist der Unterschied zum LCD-Display, dessen Hintergrund beleuchtet wird.

Vorteile des AMOLED-Displays liegen eben in der fehlenden Hintergrundbeleuchtung. Das Bild ist kontrastreicher, da die Wiedergabe dunkler Flächen wesentlich einfacher ist: Während LCD-Displays umständlich dafür sorgen müssen, kein Licht mehr durchzulassen, entfällt die Beleuchtung der einzelnen Flächen beim AMOLED-Bildschirm. Das kann (!) dazu führen, dass ein AMOLED-Display in der grauen Theorie weniger Energie verbraucht. In der Praxis wird sich jedoch kaum ein Unterschied bemerkbar machen, schließlich ist die Akkulaufzeit von vielen weiteren Faktoren wie der Größe des Displays oder dem Zusammenspiel der einzelnen Handy-Bauteile abhängig.

Eine Liste mit Handys mit AMOLED-Displays könnt ihr übrigens über die englischsprachige Wikipedia abrufen.

Retina Display von Apple

Der Begriff »Retina« ist von Apple bekannt, findet unter anderem beim iPhone oder beim Macbook Verwendung. Apple wirbt damit, dass bei der Betrachtung eines Retina-Displays keine einzelnen Bildpunkte erkennbar sind. »Retina-Display« ist also kein technischer Begriff, sondern dient vor allem Marketingzwecken.

In der Regel handelt es sich um LCD-Displays mit IPS (in-plane switching, bedeutet prinzipiell: Noch weniger vom Blickwinkel abhängig). Ausnahmen bestätigen die Regel, so beim iPhone X, das mit OLED-Display (vom bekannten Lieferanten aus Südkorea) umgesetzt wurde. Wer es genauer wissen will: Führt euch doch zu Gemüte, was Wikipedia zu Retina-Displays zu sagen hat.

Micro-LED-Display als OLED-Nachfolger

Das MicroLED-Display könnte eine neue Technologie werden, die sowohl bei der Fertigung von Smartphones als auch bei Smartwatches oder bei Fernsehern zum Einsatz kommen kann. Die Technik wird als Nachfolger der OLED-Displays gehandelt und basiert auf kleinsten LEDs, die die einzelnen Pixel bilden – und zusammen dann das Gesamtbild. Das resultiert in höheren Kontrasten und einem geringeren Energieverbrauch.

Allerdings: Die MicroLED-Technologie ist schon länger in der Mache. Im Frühjahr 2018 hatte Samsung dann erstmals einen größeren Bildschirm mit der neuen Technik gezeigt, wie Golem.de berichtete. Wann Handys tatsächlich damit ausgestattet werden, ist erstmal unklar.

Always On Display: Damit bleibt der Bildschirm immer aktiv

Noch ein Begriff, der euch sicherlich schon untergekommen ist: Das Always On Display. Speziell Samsung verwendet die AlwaysOn Display Technologie seit dem Galaxy S7. Im Grunde liefert das Display genau das, was der Name schon verspricht: Es ist immer eingeschaltet. Soll heißen: Auch wenn ihr das Handy nicht nutzt, werden dauerhaft Uhrzeit oder Akkustand angezeigt. Auch Benachrichtigungen kann das AlwaysOn-Display anzeigen.

Notch, Infinity-O oder Infinity-U Display?

Die Notch-Einkerbung war 2018 ein großes Thema. So richtig begeistert waren die meisten Nutzer nicht. Umso besser, dass nun seit Ende 2018 weiterer Schwung in den Markt der Handy-Displays kommt.

Das erste Smartphone mit sogenanntem Infinity-O-Display ist das Samsung Galaxy A8s. Auch beim Galaxy S10 kommt die neue Technologie zum Einsatz. Ihr merkt schon: Samsung hat seine Finger im Spiel. Ebenfalls von Samsung wird die Bezeichnung Infinity-U-Display verwendet.

Wie unterscheiden sich die beiden Display-Arten? Eigentlich einfach zu merken: Infinity-O-Displays kommen mit einer kreisförmigen (oder O-förmigen) Aussparung für die Frontkamera in der Display-Ecke. Die Notch entfällt.

Beim Infinity-U-Display ist die Notch zusammengeschrumpft. Der Begriff Tropfen-Notch sagt euch vielleicht etwas. Dabei befindet sich die nach oben offene Notch in der Mitte des oberen Displayrandes – ist eben U-förmig. Ein Beispiel für ein Infinity-U-Display ist zum Beispiel das Samsung Galaxy A50. Gleiches gilt für das Infinity-V-Display. Auch hier sitzt die Notch in der Mitte, läuft aber nach unten spitz zu – eben wie ein V.

Samsung New Infinity Display

Noch eins drauf setzt Samsung mit dem New Infinity Display. Das ist dann vollkommen randlos. Es gibt also keine Aussparung für Sensoren oder Frontkamera. Ähnliche Konzepte haben wir ja bei den Slider-Smartphones wie dem Xiaomi Mi Mix 3 oder Handys mit ausfahrbarer Frontkamera gesehen.

Faltbare Smartphones: Ein neuer Trend?

Samsung, Huawei, Motorola, Alcatel und weitere Hersteller arbeiten an Handys mit faltbaren Displays. Das führt zu einigen neuen Anwendungsmöglichkeiten. So bietet das Samsung Galaxy Fold zwei Displays, das Huawei Mate X sogar drei Bildschirme, die dafür aber alle außen liegen. Auseinandergefaltet bieten die Handys dann ein großes Display, zusammengefaltet passen sie besser in die Hosentasche.

Eine erfreuliche Entwicklung in die Zukunft, schließlich hatten lange Zeit immer ähnlichere Designs für Langeweile gesorgt. Allerdings ist der neue Trend auch nicht gerade günstig: 2.000 € aufwärts verlangen Samsung und Huawei für ihre faltbaren Modelle.

Ist mein Display bei Sonnenlicht hell genug?

In Räumen lassen sich Inhalte auf den meisten Smartphones einfach ablesen. Doch sobald ihr euch im Freien bewegt und das Smartphone Display dem Sonnenlicht direkt ausgesetzt ist, sieht es gleich ganz anders aus: Inhalte sind kaum mehr lesbar. Was hilft?

  • Die Helligkeit des Smartphone-Displays bis zum Maximum erhöhen oder
  • eine entspiegelnde Display-Schutzfolie nutzen.

Schon beim Kauf des Smartphones könnt ihr auf die Helligkeitswerte achten. Diese wird in Candela pro Quadratmeter ( cd/m²) angegeben. Für das Lesen im Freien und bei direkter Sonneneinstrahlung sind Werte ab ca. 400 cd/m² geeignet. Aktuelle Smartphones liefern mittlerweile Werte von 1.000 cd/m² und mehr.

Handy Display Reparatur – was, wenn der Bildschirm kaputt ist?

Jeder kennt sie, zumindest aus Erzählungen: Die Spider-App. Wenn sich Risse quer über das Display ziehen, das Handy-Display gesprungen ist, ist guter Rat oft teuer. Denn es gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Tipps für die Reparatur eures Smartphone-Displays stellen wir im eigenen Ratgeber zum Thema Smartphone reparieren zusammen.

Smartphone Display Test: Was ist das beste Display?

Und welches Handy hat nun das beste Display? Das hat die ComputerBILD im Smartphone Display Test ermittelt. Weit vorne liegen Sony Xperia XZ3, Samsung Galaxy S9, S9 Plus und Note 9 (AMOLED) sowie Huawei Mate 20 und das LG G7 ThinQ – letzteres sogar mit LCD-Platte.

Und Apple? iPhone X, iPhone Xs und iPhone Xs Max schaffen es zwar in die Liste, jedoch auf eher enttäuschende Plätze 11, 12 und 15. Laut ComputerBILD liegt das Fehlen älterer iPhone-Modelle  an den eher unterdurchnittlichen Kontrastwerten der LCD-Displays. Umso interessanter, dass die neueren iPhones eben mit OLED-Bildschirm kommen und so direkt bessere Noten einfahren.

Displaymate: Wer hat das beste Display?

Displaymate untersucht regelmäßig Handy-Displays und vergibt Noten zu den Top-Flaggschiffen. Erst im August 2018 wurde das Samsung Galaxy Note 9 als Handy mit bestem Display gekürt (»receiving our highest ever A+ grade.«). Kurz darauf dann der Test für das iPhone Xs Max – erneut ein Smartphone mit bestem Display. Unter anderem stellte Displaymate im iPhone Xs Max Test Höchstwerte für zahlreiche Unterrubriken wie sichtbare Auflösung, Kontraste oder Helligkeit fest. Mal sehen, ob es das Samsung Galaxy S10 schafft, das iPhone vom Thron zu stoßen …

Handy-Displays: Da tut sich was!

Was bleibt also als Fazit zu sagen? Eigentlich nur, dass pauschale Aussagen sehr schwierig sind. Zwar führen (AM)OLED-Displays (mit Samsung als Haupt-Zulieferer) den Handy-Markt an, doch ein Wandel kann durchaus eintreten: Wenn die neuen Micro-LEDs sich durchsetzen sollten. Es tut sich also was in Sachen Handy-Displays.

Und noch etwas:  Es kommt eben nicht nur auf die verwendete Technologie an. Auch Auflösung, Größe oder Helligkeit spielen eine Rolle . Während 4K im Segment der Virtual Reality spannend werden dürfte, reicht für Normalverbraucher derzeit noch ein Display mit Full-HD oder allenfalls QHD aus. Denn: Für Normalnutzer sind einzelne Bildpunkte schon bei Full-HD-Displays kaum voneinander zu unterscheiden.

Übrigens: Ein hochauflösendes Display verrät leider gar nichts darüber, ob das beste Smartphone-Display bedeutet nicht gleichzeitig, dass das Gerät auch die beste Handykamera hat. ;-)

Christian
Über Christian (Redaktion) (3557 Artikel)
Ist spätestens seit dem Studium der Kommunikations-Wissenschaft (ab 2004) dem Mobilfunk-Sektor verfallen / war als "Mystery Shopper" bzw. Test-Kunde in Handy-Shops undercover / journalistisches Handwerkszeug unter anderen bei DeWeZet (lokal), taz & WELT (überregional) verfeinert / war als stellv. Chefredakteur bei der SPARWELT an Bord / probiert aktuell einen Unlimited-Tarif aus

Auf welches Smartphone-Display setzt ihr?

Bewerten & kommentieren:
Beachte unsere Datenschutzerklärung vor deiner Bewertung.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Rakete zu 80,00%
(4 Bewertungen, Ø: 4,00)

Loading...

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.



*



HandyRaketen ist eine eingetragene Marke der convertimize GmbH (Registernummer: 302018026933)
bekannt aus RTL, n-tv, CHIP und GIGA | Top-Bewertungen bei Trustpilot und Facebook

 Impressum    Über uns    Kontakt    Presse
Datenschutz    Handy Newsletter
Haftungsausschluss