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Smartphone-Preisentwicklung 2019: Wann kauft man ein Handy, wann verkauft man es am besten?

Smartphone Preisentwicklung

Wie sieht eigentlich eine idealtypische Smartphone-Preisentwicklung 2019 aus? Die unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller (UVP) werden immer höher, mit der Einführung des iPhone Xs wurde die Mauer der 1.000 € deutlich durchbrochen. Und mit dem Samsung Galaxy S10 Plus ist auch im Android-Markt die magische Grenze längst gefallen.

Da stellt sich schnell die Frage: Was darf ein Smartphone eigentlich kosten? An welchen Preisen sollte man sich orientieren? Gibt es überhaupt sinnvolle Richtwerte?

Und wie steht es eigentlich um den Wertverlust bei teuren Smartphones: Sinken diese nicht − ähnlich wie bei einem Neufahrzeug − nach einem Jahr beträchtlich? Lohnt sich überhaupt eine Neuanschaffung? Und wann ist der ideale Zeitpunkt, um ein neues Handy zu kaufen bzw. ein altes Smartphone zu verkaufen?

Wertverlust bei Smartphones: Selten preisstabil!

Um beim Vergleich mit der Anschaffungs eines Automobils zu bleiben: Anders als bei einem Neuwagen-Kauf sinkt der Marktwert eines Smartphones bereits ab dem Erscheinungstermin − d.h.: selbst wenn ihr euch ein Handy neu kauft und es 6 Monate nicht nutzt, sinkt der Wert beträchtlich − einfach weil die Aktualisierungszyklen für Smartphone-Generationen immer kürzer ausfallen.

Faktoren, die die Preisentwicklung von Smartphones beeinflussen

So bringt bspw. der Smartphone-Gigant Samsung jedes Jahr im Frühjahr zur Mobilfunkmesse in Barcelona 2 neue Galaxy-S-Modelle ins Spiel − und auch in der Smartphone-Mittelklasse kommen immer weitere Geräte als Neuheiten dazu.

Smartphone-Modell-Alter nach Vorstellung

Meist sinken hier die Preise direkt nach Erscheinen um mehrere Euro − einfach weil sich Hochpreisigkeit langfristig angesichts der Vielzahl der Smartphone-Alternativen nicht durchsetzt. Und: Nicht jeder will immer nur das beste Smartphone, sondern vor allem ein bezahlbares.

Eines ist klar: Nur die wenigsten Smartphone sind heutzutage − vor allem aufgrund der Konkurrenzsituation am Markt − noch preisstabil. Auch für Apples iPhones, lange Zeit der Garant für langfristig stabile Preise und Werterhalt, bröckelt die Preisstabiliät zusehends. Verglichen mit Android-Modellen sind Apple-Handys aber immer noch wesentlich werthaltiger. Ist ja auch klar: Es gibt keine anderen Hersteller, die neben Apple iOS als Betriebssystem nutzen, anders als beim freuen Smartphone-Betriebssystem Android. ;-)

Kurzfristige Smartphone-Rabatt-Aktionen der Hersteller

 Wann werden Smartphones billiger ?

Das fängt mit kurzfristigen Preis-Aktionen an, bei denen die Hersteller für kurze Zeit reduzieren, um den Marktstart anderer Geräte zu verhindern (Beispiel: Huawei Mate 10 Pro für 499 € bei MediaMarkt und Saturn, wo der Marktpreis eigentlich gut 150 € höher liegt). Oder, um besondere Shopping-Events, die künstlich kreiert werden, zu unterstützen, bspw. den Singles Day oder den schwarzen Freitag bzw. Cyber Monday, um die Zugkraft mit einhergehender Konsumfreudigkeit zu nutzen.

Günstiges Smartphone als Vertrags-Inkubator

Oder: Um Monats- bzw. Quartalsziele von Providern zu erreichen, werden Verträge kräftig subventioniert. So kommen Preise zustande, die keine allgemeine Preisentwicklung, sondern Ausreißer-Ausnahmen darstellen. So können sogenannte Schubladenverträge entstehen, also Tarife, deren Kosten über 2 Jahre niedriger sind als der aktuelle Anschaffungswert eines Handys (hier spricht man auch von effektiv kostenlose Handyverträge). Mittelfristig ziehen sie aber das Preisniveau nach unten − denn die Bereitschaft, viel Geld für ein Smartphone auszugeben, sinkt.

Verfügbarkeit am Markt

Manche Modelle werden einfach gehypt: Für das Jubiläums-iPhone X zum Beispiel wurde im Herbst 2017 ein Produktionsengpass festgestellt, der so sehr publik wurde, dass es Leute gab, die bereit waren, zur UVP oder noch teurer zuzuschlagen und wochenlang zu warten. Die Knappheit der Geräte sorgte somit für eine Preisstabilität bzw. einen Preisanstieg.

Dazu kam: Jeder wollte zu Weihnachten sein iPhone 10 unterm Baum liegen haben, wenn man es denn auch so früh nach Erscheinen bestellte. Hier greifen also die üblichen Marktgesetze: Ein knappes Gut steigt im Wert.

Weihnachten: Saisonaler Einfluss

Bereits angesprochen: Wenn es schon keine weiße Weihnachten gibt, hagelt es in Deutschland zum Fest der Feste. Und zwar Geschenke. Logisch also, dass auch Smartphones unterm Tannenbaum liegen sollen. Der Schub durch das Weihnachtsgeschäft ist (ähnlich Spielzeug) immens − und so sinken die Preise spätestens nach schwarzem Freitag und Cyber Monday nicht mehr weiter, sondern ziehen eher wieder an. Fürs Weihnachtsgeschäft gilt wirklich: Wer Handy-Schnäppchen schlagen möchte, sollte seine Schäfchen bis spätestens 1.12.2019 ins Trockene gebracht haben.

Smartphone nach Weihnachten kaufen?

Umkehrschluss dieser Beobachtung wäre nun also, dass man Smartphones nach Weihnachten günstiger kaufen könnte. Doch stimmt das?

Ja und nein. Richtig ist: Direkt nach Weihnachten, wenn noch eine Menge »Weihnachtsgeld« im Umlauf ist, folgt mit dem Monats- bzw. Jahresendspurt eine Phase, in der eher Handyverträge (statt Geräte ohne Vertrag) gepusht werden. In Vorbereitung auf den Mobile World Congress (MWC) in Barcelona Ende Februar werden aber bereits im Januar die Preise für Geräte herabgesetzt − zum Beispiel im WSV oder eben weil Modellgenerationen (immer mehr Geräte erhalten den Jahreszahlen-Zusatz) »ablaufen«.

Dazu kommt: Der Januar ist meist für viele Verbraucher ein teurer Monat: Jahrespolicen für Versicherungen werden abgebucht, das Geld im Portemonnaie wird nach den Rauschmonaten wieder knapper. Reduzierungen helfen, doch noch den ein oder anderen Ladenhüter, der noch nicht im Weihnachtsgeschäft unters Volk gebracht werden konnte (zu einer Zeit, wo die Kauflaune an sich gut war), abzuverkaufen. Wer hier geduldig ist, kann sein Handy-Schnäppchen schlagen.

Handy kaufen: Wann ist der ideale Kaufzeitpunkt?

Grundsätzlich: Den einen perfekten Kaufzeitpunkt für Smartphones gibt es einfach nicht.

Klar ist: Bevor eine neue Modellgeneration das Verkaufsparkett betritt, könnt ihr mit Vorgängermodellen preislich Glück haben. Denn je älter der Erscheinungstermin, desto günstiger der Kaufpreis, so ist jedenfalls ganz klar die Tendenz zu beobachten.

Kein altes Eisen: Die meisten Smartphones erhalten mindestens 2 bis 3 Jahre Software- bzw. Betriebssystem-Updates, meist unterscheiden sich die Modelle auch nicht so stark, als dass man ein Vorjahresgerät total abschreiben sollte.

Außerdem ist der größte Wertverlust bei Smartphones nach einem Jahr bereits abgefedert − auch wenn dieser weiter voranschreitet. Länger als 2 Jahre solltet ihr aber nicht für eine Nutzungsdauer veranschlagen, meist laufen dann nämlich Sicherheits-Updates aus …

Lest gern in unsere Tipps zum Handykauf bzw. Handyverkauf − gilt ganzjährig. ;-)

Am günstigsten ist es meist, ein Handy mit Vertrag zu kaufen − aber auch wirklich nur dann, wenn die Tarifleistungen zu einem passen. Hier ist unsere Meinung ganz klar: Keine Kompromisse eingehen und nicht nur zu etwas greifen, weil es billig ist, sondern weil man davon überzeugt ist!

Was kostet ein Smartphone im Durchschnitt?

Eine spannende Frage, denn anscheinend wird der Schnitt ja ganz schön nach oben gezogen. Der BITKOM hat für Mittelklasse-Smartphones 2017 einen durchschnittlichen Preis von 352 € ermittelt − und so werdet ihr nun auch einige Geräte finden, die für eine  UVP von 349 €  an den Start gehen. Im letzten Jahr waren dies bspw. LG Q6, HTC U11 life oder aber das Huawei Mate 10 Lite, wobei auch hier die Gegenwerte rasch abnahmen.

Preisentwicklung von Smartphones

Die Preisentwicklung von Smartphones hängt sehr stark vom Kaufzeitpunkt nach Erscheinungstermin ab. Wer den Kauf länger hinauszögert, zahlt für ein Neugerät weniger

Smartphone-Preise im Blick

Damit ihr alle Smartphone-Preise im Blick habt, empfehlen wir euch natürlich, stets auf unsere Seiten zu schauen. ;-) Hier die letzten Angebote:

› Alle Smartphones ohne Vertrag

Weitere Tipps für Schnäppchen das ganze Jahr hindruch: das Media Markt Smartphone-Fieber (ab Samstag, 20 Uhr, an einem Fußball-Bundesliga-Spieltag, der mobilcom-debitel Preiskracher ab Sonntag sowie die Amazon Handy-Blitzangebote jeden Tag. Für einen ersten Überblick empfehlen wir euch die Amazon Handy-Bestsellerliste. :-)

Wie viel gebt ihr für ein neues oder gebrauchtes Smartphone höchstens aus?

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2 Kommentare zu Smartphone-Preisentwicklung 2019: Wann kauft man ein Handy, wann verkauft man es am besten?

  1. Habe diese Seite das 1xgelesen abernicht das letzte mal,werde sie auch freunde weiterempfehlen.
    Weiter so.


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