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Finney Smartphone von Sirin Labs: Nischen-Smartphone für Bitcoin-Zahlungen – was kostet es?

Sirin Labs: Blockchain-Smartphone Finney zur sicheren Abwicklung von Krypto-Transaktionen

Finney (Sirin Labs)Mit dem Smartphone Finney von Sirin Labs sollen Kryptowährungen alltagstauglicher gemacht werden. Es handelt sich um ein Blockchain-Smartphone, das digitale Währungen wie Zahlungen via Bitcoin unterstützt. Dabei stehen insbesondere Sicherheitsfunktionen im Vordergrund. So sind Handy-Transaktionen erst nach Betätigung des speziell dafür vorgesehenen Sliders mit 2 Zoll großem Safe-Screen möglich. Die UVP beträgt 999 US-Dollar, Vorbestellungen sind möglich, die Auslieferung soll voraussichtlich Mitte bis Ende Dezember beginnen.

Finney Smartphone von Sirin Labs vorgestellt, Preis: 999 US-Dollar

UPDATE VOM 3.12.2018 Jetzt gibt es endlich Neuigkeiten vom Finney Smartphone. Neben dem Haupt-Display mit 6 Zoll (ursprünglich sollten es ja nur 5 Zoll werden) ist ein Slider mit einem 2 Zoll großen Display verbaut. Dieses fungiert als Safe Screen, über das ihr euer Krypto-Wallet verwalten und nutzen könnt.

128 GB Speicher, eine 12 Megapixel-Kamera und ein Preis von 999 US-Dollar bilden die weiteren Eckdaten des Smartphones. Ebenfalls erwähnenswert: Das Betriebssystem Sirin OS basiert zwar auf Android, bietet aber zahlreiche Sicherheitsfeatures.

Bislang sind nach wie vor nur Vorbestellungen möglich. Die Auslieferung soll aber ab Mitte Dezember 2018 beginnen.

Wer nach einer Alternative sucht: Das HTC Exodus hat sich ja ebenfalls auf Krypto-Währungen spezialisiert.

Sirin Labs: Finney Smartphones als erstes Blockchain-Handy?

Das Schweizer Start-Up will mit Finney ein erstes Blockchain-Handy herausbringen, das Transaktionen mit Kryptowährungen sicher erlaubt. Das Smartphone stellt dabei eine Art Brieftasche (= Wallet) dar, in der ihr Kryptowährungen sicher aufbewahren könnt. Die zum Einsatz kommende Blockchain-Technologie wurde dabei eigenes von Sirin Labs entwickelt.

Digitale Währungen stehen somit im Vordergrund. Soll heißen: Mit Finney ist das Aufbewahren und Bezahlen mit Krypto-Währungen wie Bitcoin möglich – zum Beispiel in Onlineshops, die die Zahlungsmethode akzeptieren. Denkbar ist aber auch, dass ihr selbst Transaktionen durchführt. Etwa indem ihr einen Hotspot über das Handy anbietet und euch in digitaler Währung dafür bezahlen lasst.

Transaktionen sollen erst nach Aktivierung einer speziellen Taste am Handy abgewickelt werden können. Für Sicherheit sorgen außerdem Passwort, Iris-Scan und euer Fingerabdruck.

Blockchain-Smartphone Finney: Technische Details und Specs

Laut Ankündigung soll Finney mit 256 GB internem Speicher, 8 GB RAM und nahezu randlosem 5,2 Zoll Display ausgeliefert werden. Zum Einsatz kommt außerdem die Blockchain-basierte Android-Version Shield OS.

Finney Smartphone: Preis und Release

Jetzt wird es interessant. Denn auch das Smartphone selbst wird mit Krypto-Währung bezahlt. Im Vorbestellungs-Formular ist die Angabe einer Ethereum Wallet Adresse erforderlich. Vorbestellungen werden erst nach Leistung einer Anzahlung in SRN (der Krypto-Währung von Sirin Labs) akzeptiert.

So heißt es bei Sirin Labs:

»Please note: your pre-order will not be finalized until you complete Step 2 (pay with SRN).«

Bei der Vorbestellung mit SRN erhaltet ihr 10 Prozent Rabatt. Derzeit wird ein Preis von 999 US-Dollar ausgerufen. Abzüglich Rabatt liegt der Preis für das Finney-Phone somit bei 899 US-Dollar, das entspricht rund 730 €.

Der Release soll voraussichtlich im Oktober 2018 erfolgen. Klar, das Smartphone deckt eher eine Nische ab, dennoch sind laut Bloomberg bislang immerhin rund 25.000 Vorbestellungen eingegangen. Sirin Labs will noch in diesem Jahr  mindestens 100.000 Geräte ausliefern .

Finney-Vorgänger Solarin gefloppt

Da war doch was …? Genau, Sirin Labs hatte 2016 bereits ein abhörsicheres Smartphone auf den Markt gebracht. Solarin floppte jedoch − was wohl vor allem am Kaufpreis gelegen haben dürfte, der weit entfernt von iPhone X oder Samsung Galaxy S9 lag: Rund 16.000 US-Dollar verlangte das Start-up für das Smartphone, dessen Verschlüsselungstechnik angeblich auf Militärstandards beruhte.

Zu teuer? Vermutlich − denn die Produktion des Handys wurde bereits im Frühjahr 2017 auf Eis gelegt (Quelle via Businessinsider International). Ein Jahr später wird es nun mit dem Finney-Projekt wieder ernst: Mal sehen, wie sich das neue Modell so schlagen wird. Denn mal ehrlich: Auch Finney ist nicht wirklich günstig, oder?

Christian
Über Christian (Redaktion) (3541 Artikel)
Ist spätestens seit dem Studium der Kommunikations-Wissenschaft (ab 2004) dem Mobilfunk-Sektor verfallen / war als "Mystery Shopper" bzw. Test-Kunde in Handy-Shops undercover / journalistisches Handwerkszeug unter anderen bei DeWeZet (lokal), taz & WELT (überregional) verfeinert / war als stellv. Chefredakteur bei der SPARWELT an Bord / probiert aktuell einen Unlimited-Tarif aus

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