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GfK-Studie: Smartphone-Flagschiffe sorgen weltweit für Umsatz-Zuwächse

GfK-Studie: Steigende Verkaufspreise für Smartphones

GfK-Studie zu den Smartphone-VerkaufspreisenDie Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat eine interessante Studie herausgebracht, in der die weltweiten Verkaufspreise und die Nachfrage nach Smartphones untersucht werden. Für Westeuropa sinkt der GfK-Studie zwar die Nachfrage nach Handys im Vergleich zum Vorjahr. Doch der Umsatz steigt weiter − was vor allem durch die gestiegenen Smartphone-Preise zu erklären ist. Interessant ist außerdem die Untersuchung nach Region: So beobachtet die GfK vor allem in Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa eine gesteigerte Nachfrage nach Smartphones.

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GfK-Studie untersucht Handy-Verkaufspreise und -Nachfrage

Die GfK-Studie untersuchte die weltweiten Smartphone-Verkaufspreise sowie die Handy-Nachfrage im dritten Quartal des Jahres 2017. Dabei kamen durchaus interessante Ergebnisse zutage. So wurden zwischen Juli und September 2017 weltweit rund 367 Millionen Smartphones verkauft − drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

GfK: Preissteigerung der Flagschiff-Smartphones lässt die Kassen klingeln

»Verkaufspreise für Smartphones steigen auf Rekordhöhe« titel die GfK in ihrer aktuellen Studie. Kein Wunder: Wer den Release der neuesten Flagschiffe wie dem Apple iPhone X oder des Samsung Galaxy Note 8 mitverfolgt hat, der weiß, wie stark sich die Verkaufspreise mittlerweile der 1.000-Euro-Marke angenähert haben, wenn es um die besten Smartphones geht.

Verbraucher müssen nicht nur in Westeuropa, sondern weltweit mit einer Preissteigerung rechnen. Handys werden schneller, verfügen über größere Displays, mehr Speicher und bessere Prozessoren – steigen aber auch von Generation zu Generation im Preis. Noch dazu werden die Flagschiffe immer beliebter, Nischenmodelle haben immer weniger Chancen, sich neben den Top-Modellen von Apple, Samsung und Huawei zu behaupten.

So knackte jedes achte im dritten Jahresquartal in Westeuropa verkaufte Smartphone die 900 US-Dollar-Marke. Im Vorjahreszeitraum kostete nur jedes 16. Handy mehr als 900 US-Dollar. Das entspricht einer Preissteigerung um 11 Prozent.

Smartphone-Studie: Nachfrage in Westeuropa sinkt

Die gestiegenen Preise sind es auch, die in Westeuropa die Umsätze um immerhin vier Prozent steigen lassen. Denn die Nachfrage nach Smartphones ging im untersuchten Zeitraum sowohl in Westeuropa im Allgemeinen als auch in Deutschland im Speziellen um sieben Prozent zurück. Als Gründe dafür werden neben der verspäteten Einführung des iPhone X, das für November 2017 erwartet wird, auch die Sättigung des Marktes angeführt.

Handy-Nachfrage laut GfK-Studie in Osteuropa und Lateinamerika besonders hoch

In Mittel- und Osteuropa schnellte der Umsatz mit Smartphones dagegen ordentlich in die Höhe: Die GfK stellte ein Plus von 26 Prozent fest, die Nachfrage stieg um 9 Prozent. Für Lateinamerika ist insbesondere Brasilien treibende Kraft: Dort erhöhte sich die Nachfrage um 17 Prozent.

In Asien ging die Nachfrage dagegen zurück, auch der Umsatz sank. Lediglich China kann ein starkes Quartal vermelden: Dort wurden insbesondere viele einheimische Geräte neu eingeführt – allein die Verkaufspreise stiegen um 15 Prozent, was den Umsatz um 20 Prozent in die Höhe trieb.

GfK-Prognose: Zukünftig weitere Premium-Funktionen

Auch einen Blick in die Zukunft gestattet sich die GfK: So werden in Zukunft

»Themen wie Wasser- und Staubschutz, erhöhte Batterieleistung und Speicher, hochauflösende Ton-, Kamera- und Videokapazität, randloses Design und neuartige biometrische Sensoren eine wichtige Rolle spielen.«

Diese Premium-Funktionen sollen Kunden einen Anreiz bieten, ihre alten Handys durch neue Premium-Modelle zu ersetzen – und den Umsatz weiter ankurbeln.

Über Daniel (2185 Artikel)
Daniel hat den Handytarifmarkt seit 2010 intensiv im Blick und weiß um die günstigsten Handy-Deals in Handyshops, bei Tarif-Discountern, Serviceprovidern und Netzbetreibern und stellt euch die neuesten Handyschnäppchen und Tarifknaller vor. Daniel lebt in Hamburg.

Könnt ihr das bestätigen? Steigen die Kaufpreise eurer Smartphones auch an?

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