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National Roaming für 5G-Netzausbau im „Bundesnetz“ 2019?

National Roaming

Mit National Roaming ist der Netzwechsel innerhalb der Landesgrenzen gemeint. Heißt: Ihr wechselt automatisch zwischen den Netzen von Telekom, Vodafone und Telefónica, jeweils in das Netz mit der besseren Abdeckung an eurem aktuellen Standort.

Anders als im Nicht-EU-Ausland kostet National Roaming jedoch nichts.

Bislang war das Prinzip vor allem aus der Fusion der Netze von o2 und E-Plus bekannt. Die Debatte um den 5G-Ausbau könnte das National Roaming nun wieder zurückholen.

National Roaming für das »Internet of Things«?

Mit dem Ausbau des 5G-Netzes soll das Internet of Things samt SmartHome-Anwendungen neuen Auftrieb erhalten. Gigabit-Verbindungen, schnelles surfen, eine bessere Anbindung. Das soll die Zukunft sein. Stellt sich nur die Frage: Auch im ländlichen Raum? Bisher sah es mit dem LTE-Ausbau in dünn bis gar nicht besiedelten Gebieten eher mau aus, was zu vielen weißen Flecken auf der Netzabdeckungskarte führt.

Gerade, wenn es aber um autonomes Fahren geht, sieht selbst die Bundesregierung Bedarf: Das National Roaming könnte im 5G-Ausbau somit erneut Aufwind erhalten. Falls eben das »Bundesnetz« verwirklicht wird. Dabei würde es in eher ländlichen Gebieten nur ein einziges Handynetz geben. Eben ein gut ausgebautes statt mehrere durchschnittlich bis schlecht ausgebaute Netze. Dieses eine Netz könntet ihr dann nach dem National-Roaming-Prinzip nutzen.

Ist National Roaming die 5G-Zukunft im Netzausbau?

Ist National Roaming die 5G-Zukunft im Netzausbau?

Was ist National Roaming?

Nationales Roaming funktioniert unabhängig von konkreten Netzbetreibern. Euer Handy wählt sich automatisch in das Netz ein, das gerade verfügbar ist. Es spielt also keine Rolle, welches Netz ihr normalerweise nutzt. Ihr würdet zwischen den Netzen hin- und herswitchen, je nachdem, wo aktuell der Empfang besser ist.

National Roaming bei E-Plus / o2 Fusion

Bekanntester National-Roaming-Fall dürfte wohl die Umsetzung der E-Plus-Übernahme durch die Telefónica sein. In der Folge wurden die Netze von o2 und E-Plus zum Telefónica-Netzverbund zusammengelegt. E-Plus und o2-Kunden hatten bis zum Abschluss des Recolouring der Netzfusion Zugriff auf beide Netze: Euer Handy wechselte dank National Roaming in der Folge regelmäßig in das an eurem Standort bessere Netz – ohne, dass euch weitere Kosten entstanden (wie man es ja eigentlich damals vom Begriff Roaming erwartete).

Der Begriff könnte jetzt also wieder neu aufgearbeitet werden, und zwar im Zuge von 5G-Tarifen. Gut möglich, dass die Telefónica mit ihrer Erfahrung also eine führende Rolle einnehmen könnte.

Daniel
Über Daniel (Redaktion) (3531 Artikel)
Mobilfunk-Experte und Schnäppchen-Fan seit 2009 / viel zu ehrlich, um euch einen zu teuren Handytarif anzuschnacken / kennt die Tricks der Mobilfunkanbieter und weist euch auf Kostenfallen hin / 2019 als Mobilfunkexperte für RTL im Einsatz / hat auf derselben Schule wie Pinar Atalay (ARD Tagesthemen) Abitur gemacht / nicht mit dem Torwart vom HSV zu verwechseln / zahlt monatlich 16,25 € für seine 10 GB Allnet-Flat im Telekom-Netz / Rufnummernportierer seit 1999

Welche Kraft misst ihr dem National Roaming Gedanken für 5G zu?

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