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Drillisch Tarifwechsel intern: Geht das? Wissenswertes zu Rufnummernmitnahme und Vorfälligkeitsentschädigung

Drillisch Tarifwechsel

Wie funktioniert eigentlich der interne Drillisch Tarifwechsel? Soll heißen: Ihr wechselt entweder die Drillisch-Tarifmarke (etwa von winSIM zu PremiumSIM) oder ihr nehmt ein Tarif-Upgrade vor, wechselt also innerhalb der gleichen Marke den Tarif (etwa von winSIM zu winSIM).

Dabei handelt es sich um  keinen klassischen Provider-Wechsel , da ihr ja im Prinzip dem gleichen Unternehmen treu bleibt.

Ein interner Drillisch-Wechsel markiert somit einen Sonderfall.

Drillisch Tarifwechsel durchführen: Das solltet ihr wissen

Beim Drillisch Tarifwechsel gibt zwei denkbare Fälle:

  1. Der interne Wechsel innerhalb einer bestehenden Tarif-Marke in einen anderen Tarif oder aber
  2. der Wechsel der Drillisch-Marke, soll heißen: Prinzipiell könnt ihr etwa als winSIM-Kunde das Tarif-Paket wechseln, zum Beispiel wenn ihr mehr oder weniger Datenvolumen benötigt, behaltet also winSIM als Provider. Im anderen Fall wechselt ihr die Marke, seid also in Zukunft nicht mehr Kunde bei winSIM, sondern bei simply, PremiumSIM oder smartmobil.de.
Drillisch Tarif intern wechseln

Drillisch Tarif intern wechseln: Nicht immer sinnvoll, weil nicht immer günstig

Drillisch: Intern wechseln – ist das überhaupt möglich?

Möglich sind beide Arten des internen Tarifwechsels bei Drillisch. Es gilt jedoch, einige Eckpunkte zu beachten:

  • Nutzt ihr aktuell einen Tarif mit oder ohne Laufzeit?
  • Wie hoch ist der Anschlusspreis?
  • Soll die Rufnummer mitgenommen werden?
  • Könnten Vorfälligkeitsgebühren fällig werden?

Drillisch-Markenwechsel: Bereitstellungspreis beachten!

Wie sieht’s bei einem Drillisch-Markenwechsel mit dem Bereitstellungspreis aus? Ihr müsst euch darauf einstellen, dass dieser in vollem Umfang berechnet wird. Gelegentlich ist auch von einer »Markenwechselgebühr« zu lesen. Bis zu rund 30 € können so bei einem Wechsel fällig werden.

Interne Portierung der Handynummer möglich?

Grundsätzlich ist die Mitnahme einer bestehenden Rufnummer beim Wechsel der Drillisch-Tarifmarke natürlich möglich. Allerdings müsst ihr mit zusätzlichen Kosten rechnen, so kann die Rufnummernmitnahme mit rund 30 € berechnet werden – eben auch, wenn diese innerhalb des Drillisch-Kosmos erfolgt.

Kein Bonus für Rufnummernmitnahme bei Wechsel von Drillisch zu Drillisch

Und noch etwas solltet ihr beachten: Auch wenn Drillisch meistens einen Bonus für die Rufnummernmitnahme ausruft: Bei einem internen Wechsel der Drillisch-Marke gibt es diesen Bonus nicht. Details dazu liefern wir im Beitrag zur Drillisch-Rufnummernportierung.

Falls ihr die bisherige Tarifmarke beibehaltet und lediglich das Tarif-Paket wechselt (also der Wechsel intern bspw. von winSIM zu winSIM erfolgt), dann behaltet ihr eure bisherige Rufnummer.

Tarifwechsel bei Drillisch: Nicht sinnvoll bei kleiner Ersparnis

Ihr seht aber schon: Durch den Bereitstellungspreis und die Portierungsgebühr können hohe Kosten entstehen. Wer also lediglich 50 Cent oder einen Euro monatlich sparen kann und deshalb den Tarif wechseln will, sollte diese Zusatzposten unbedingt beachten. Am besten rechnet ihr selbst mal in Ruhe durch, auf welche Kosten ihr mit und ohne Tarifwechsel kommen würdet – und ob der Wechsel überhaupt sinnvoll ist.

Aktuelle Drillisch-Angebote findet ihr übrigens hier:

Tarifwechsel innerhalb von winSIM, simply, PremiumSIM und anderen Marken

Der andere Fall deckt den Wechsel innerhalb einer existierenden Drillisch-Marke ab. Wann ist das sinnvoll?

  • Ihr benötigt doch deutlich mehr Datenvolumen und wollt Zusatzkosten durch die Datenautomatik vermeiden.
  • Es gibt einen Aktionstarif, der deutlich günstiger als euer aktueller Vertrag ist.
  • Ihr seid schon eine ganze Weile Kunde bei Drillisch und habt festgestellt, dass die Preise mittlerweile deutlich gesunken sind und andere Tarife mehr Leistung beinhalten.

Den Wechsel könnt ihr direkt über eure persönliche Servicewelt anstoßen. Dort seht ihr alle Kosten sowie die restliche Vertragslaufzeit.

Bei Zahlung einer Drillisch Vorfälligkeitsentschädigung könnt ihr schon einmal aus dem bestehenden Vertrag entlassen werden

Tarifwechsel trotz bestehendem Vertrag? Bei Zahlung einer Drillisch Vorfälligkeitsentschädigung könnt ihr schon einmal aus dem bestehenden Vertrag entlassen werden

Drillisch Vorfälligkeit: Gebühr bei frühem Wechsel aus dem Laufzeittarif?

Und dann gibt es ja noch die Drillisch Vorfälligkeitsentschädigung, die bei einem verfrühten Drillisch-Tarifwechsel zu weiteren Kosten führt. Hintergrund: Ihr habt einen Laufzeittarif abgeschlossen und wollt früher in einen besseren Tarif wechseln. In diesem Fall erhaltet ihr die Möglichkeit, die noch anfallenden Kosten im Rahmen einer Vorfälligkeitsgebühr zu begleichen. Eben eine Einmalzahlung, die noch ausstehende Kosten bis Ende der Laufzeit abdeckt.

In den FAQ der Drillisch-Marken, etwa bei winSIM, heißt es dazu recht simpel:

B»ei einer Vorfälligkeit, werden die Entgelte bis zum Ende der regulären Vertragslaufzeit zu sofort fällig. Sie haben auch die Möglichkeit erst mit Vertragsende, ohne Berechnung dieser Kosten, einen Tarifwechsel zu beauftragen.«

Vorfälligkeitsentschädigung bei Drillisch: Differenzbetrag wird fällig

Die Kollegen von Teltarif haben bei Drillisch nachgefragt und herausgefunden, wie sich die Vorfälligkeitsgebühr bei Drillisch zusammensetzt:

Wechselt ihr bei Drillisch in einen teureren Tarif (zum Beispiel, weil ihr doch mehr Datenvolumen benötigt), dann wird keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Anders sieht es aus, wenn ihr in einen günstigeren Aktionstarif wechselt. In diesem Fall zahlt ihr den Differenzbetrag bis zum Ende der Laufzeit. Habt ihr beispielsweise bisher 14,99 € monatlich gezahlt und wollt in einen Tarif für 9,99 € monatlich wechseln, dann beträgt der Differenzbetrag 5 €. Bei einem Jahr Restlaufzeit also 12 x 5 € = 60 €.

Anders sieht es dagegen aus, wenn ihr ein Drillisch-Bundle aus Tarif mit Handy abgeschlossen habt. In diesem Fall werden die noch ausstehenden Kosten sowohl bei einem Up- als auch bei einem Downgrade fällig.

Bei Tarifen ohne Laufzeit ist ein Wechsel einfacher, die Restlaufheit wird in diesem Fall mit meist einem Monat berechnet.

Achtet außerdem darauf, dass in der Regel auch der Anschlusspreis noch einmal fällig wird. Eine Rufnummernmitnahme ist i.d.R. nicht notwendig, da ihr ja Kunde der gleichen Drillisch-Marke bleibt.

Drillisch Rückholangebot bei Kündigung?

Immer wieder wird auch die Möglichkeit genannt, vom sogenannten Drillisch-Rückholangebot zu profitieren. Kündigt ihr euren bestehenden Drillisch-Vertrag, weil ihr ohnehin mit dem Wechsel zu einer anderen Drillisch-Marke liebäugelt, wird euch manchmal direkt im Kundenportal (Servicewelt) bereits eine Alternative vorgeschlagen, die sich als der neue Wunschtarif entpuppen kann, in den ihr ohnehin hättet wechseln wollen.

Nur: Es gibt keine Gesetzmäßigkeit, nach der euch so ein Angebot gemacht wird. Es kann klappen, muss aber nicht. Wer bereits einen günstigen Drillisch-Tarif nutzt und nun noch 1 € oder 2 € herausholen möchte, kann sich auch verzocken, wenn es den Tarif aktuell gar nicht mehr so billig gibt …

Interner Tarifwechsel bei Drillisch: Kosten checken!

Ihr seht schon: Bereitstellungspreis, Portierungsgebühr, intransparente Rückholangebote oder Vorfälligkeitsentschädgung können ordentliche Posten auf der Handyrechnung verursachen. Die Kosten bei einem internen Drillisch Tarifwechsel solltet ihr somit unbedingt im Vorfeld checken und einmal durchrechnen. Könnt ihr den gewünschten Tarifwechsel direkt über eure persönliche Servicewelt vornehmen, erhaltet ihr dort bereits einen Überblick über die fälligen Gesamtkosten. Ansonsten kann ein Anruf beim Kundenservice weiterhelfen.

Hat euer Drillisch-Tarifwechsel geklappt?

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1 Kommentar zu Drillisch Tarifwechsel intern: Geht das? Wissenswertes zu Rufnummernmitnahme und Vorfälligkeitsentschädigung

  1. Nein, ich hätte gerne in einen höheren Tarif gewechselt, da ich deutlich mehr Daten-Volumen benötige. Die neue Bereitstellungsgebühr hätte ich akzeptiert, aber die Vorfälligkeitsgebühr von fast 200,-€ kann ich nicht bezahlen. So bleibt mein Smartphone die 2.Hälfte des Monats quasi unbenutzbar, da mega-langsam, nicht mal die Bank-App funktioniert. :(


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