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Handy Winter-Tipps: Vor Kälte schützen! Sicher mit dem Smartphone durch die kalte Jahreszeit

Handy-Winter-Tipps

Wie geht’s eigentlich eurem Smartphone im Winter? Denn: Im Winter wird’s kalt, nicht weiter verwunderlich. Bestimmt habt ihr euch bereits mit warmen Winterjacken, Schneeschaufeln und Winterreifen eingedeckt. Aber habt ihr euch schon Gedanken um euer Smartphone gemacht? Das verträgt die kalten Temperaturen nämlich nicht immer ganz so gut. Und sollte deshalb im Winter besonders geschützt werden. Wir von den HandyRaketen haben einige Handy-Wintertipps für die kalte Jahreszeit für euch zusammengestellt.

Mit diesen Winter-Tipps übersteht euer Handy die Eiseskälte besser

Vorab sei eins schon mal gesagt: Es gibt jede Menge gute Ratschläge, worauf man alles achten sollte, wenn es in die kalte Jahreszeit mit dem Smartphone geht. Wir konzentrieren uns in diesem Beitrag aber mal aufs Wesentliche, eingedampft auf 5 Tipps für den Smartphone-Winter!

5 Smartphone-Wintertipps, die man beachten sollte!

Null-Grad-Grenze als Faustregel!

Mit diesen unserer Meinung wichtigsten Hinweisen (manchmal klingen sie auch total banal) helft ihr eurem Smartphone nämlich durch den Winter. Und habt auch im Frühling noch etwas von eurem mobilen Telefon. Als Faustregel merkt euch die Null-Grad-Grenze: Sind die Außentemperaturen kälter als 0 Grad, solltet ihr euer Smartphone im Winter besonders vor Frost und Temperaturschwankungen schützen.

Smartphone-Winter-Tipps

Oh weh, ein Selfie um Schnee! Ob das gut geht, erfahrt ihr in unseren Smartphone-Winter-Tipps

Handy-Wintertipp #1: Powerbank oder Ladegerät im Winter dabeihaben!

1 Der Handyakku ist besonders empfindlich. Was sich eben durch eine  schnellere Entladung im Winter  bis hin zum Kältetod bemerkbar macht. Nicht nur, wenn ihr das Handy aktiv nutzt. Sondern auch, wenn ihr es mit euch herumtragt. Das ist einfache Elektrochemie, und wer Näheres dazu wissen möchte, sollte sich dazu mal den Beitrag der WELT durchlesen.

Häufigeres Aufladen ist also angebracht. Seid ihr lange unterwegs, helfen Ladekabel und Ladeadapter (wenn eine Steckdose in der Nähe ist) oder eben die klassische Powerbank. Wollt ihr auf Nummer sicher gehen, dann wartet, bis ihr euch im Warmen befindet, bevor ihr das Handy an die Steckdose stöpselt.  Und gebt dem Gerät Zeit, sich auf Raumtemperatur zu erwärmen  (bloß nicht auf die Heizung legen, es bildet sich womöglich Kondenswasser).

  • Günstige Powerbanks haben wir euch ja schon des Öfteren vorgestellt, z.B. von ALDI, LIDL oder Media Markt. Am einfachsten ist aber wohl der Blick in die Powerbank-Bestsellerliste von Amazon, um ein gutes Gerät zu finden
  • Aufladegerät defekt? Neue Ladegeräte fürs Handy findet ihr ebenfalls bei Amazon

Smartphone-Wintertipp #2: Handyakku warm halten und so Smartphone vor Kälte schützen!

2 Wer sein Smartphone auch im Winter mitnehmen will, sollte zumindest sicherstellen, dass es nicht eisigen Winden und frostigen Temperaturen ausgesetzt ist. Soll heißen:

Auf der Piste und an der Bushaltestelle bleibt das Handy am besten in der Tasche.

Je dichter ihr das Handy am Körper tragt, desto besser. Denn in der Außentasche eures Rucksacks oder Jacke ist das Smartphone weniger geschützt als in der Innentasche. Auch im Auto solltet ihr euer Handy oder andere technischen Geräte nicht liegen lassen.  Nutzt eure Körperwärme, damit der Akku nicht zu stark runterkühlt .

Winter-Tipp #3: Handy-Temperaturschwankungen und die Bildung von Kondenswasser vermeiden!

3 Die empfindliche Elektronik des Akkus kann große Temperaturschwankungen nicht ab. Auch das spricht dafür, das Handy im Winter sicher am Körper zu tragen (wie bereits in Tipp #2 angemerkt!). Ihr solltet das Handy weder im Schneesturm zu einer ausgedehnten YouTube-Session herausholen, noch das Smartphone zu Hause auf die Heizung legen.

Kälte schadet nicht nur dem Akku, der sich schneller entlädt: Das Stichwort  Kondenswasser  ist gerade im Winter wesentlich verantwortlich für Wasserschäden (sog. Kondenswasserschaden). Also das Gegenstück zum Smartphone im See im Sommer.

Wie kommt es zum Handy-Wasserschaden im Winter?

Warme Luft speichert mehr Feuchtigkeit als Kalte. Sobald ihr also mit dem Handy nach draußen in die Kälte geht, wird die Feuchtigkeit im Handy nicht mehr gespeichert. Das Wasser kondensiert und gefriert. Setzt ihr das Handy dann wieder wärmeren Temperaturen aus, schmilzen die Eiskristalle. Es bildet sich Kondenswasser, das die Elektronik beschädigen kann. Je schneller die Temperatur des Handys steigt, desto kritischer.

Also: Nur langsam aufwärmen und Temperaturschwankungen vermeiden! Tragt ihr das Smartphone in der Kälte nah an eurem Körper, dürfte es kaum Probleme in wärmeren Räumen geben.

Tipp #4: Handy im Winter abschalten!

4 Bevor ihr euch in die Kälte wagt oder endlich ins Warme kommt hilft es, das Handy abzuschalten. Das Innenleben wird dadurch geschont, bis das Handy wieder auf Raumtemperatur aufgewärmt ist. Manche Smartphones schalten sich sogar selbst ab, um sich zu schützen. Mit »Extremtemperaturen« von unter 0 Grad und über 35 Grad kommt nämlich so gut wie gar kein Smartphone klar!

Wintertipp #5: Smartphone besonders gut schützen!

5 Last but not least in unseren Handy-Wintertipps: Unfälle im Winter müssen gar nicht unbedingt beim Skifahren auf der Piste passieren. Bei Glatteis solltet ihr natürlich extra-vorsichtig auf den Straßen unterwegs sein. Euer Handy schützt ihr durch besonders stabile Hüllen (z.B.  Outdoor-Hüllen ).

Falls die Kleidung bei Wind und Wetter nass wird, oder ihr im Schneetreiben doch mal aufs Handy schaut: Ein wasserfestes Case schützt das Mobiltelefon zusätzlich vor Schnee, Graupel und Regen. Wenn ihr Angaben zur IP-Norm findet: Die zweite Ziffer des Codes bezeichnet den Schutz gegen Wasser (je höher die Ziffer, desto besser der Schutz: 0 bedeutet dabei kein Schutz, 4 Schutz gegen allseitiges Spritzwasser und 8 Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen − Details und eine Übersicht bei Wikipedia).

Auch YouTube haben sich zu diesem Thema bereits einige Gedanken gemacht:

Wie bediene ich den Touchscreen im Winter?

Klar, wenn die Finger abfrieren, macht die rasche Nachricht keinen Spaß. Wer schon einmal versucht hat, das Handy mit Handschuhen zu bedienen, weiß: Daraus wird nichts. Grund sind die elektrischen Impulse, die beim Fingerdruck weitergegeben werden. Handschuhe aus Wolle oder anderen Materialien leiten jedoch nicht.

Mit fingerlosen Handschuhen sind Handrücken und Handgelenke geschützt, aber das Tippen ist nach wie vor möglich. Beachtet: Wird es zu kalt, reagiert der Touchscreen langsamer. Wenn es richtig kalt wird, müsst ihr auf komplette Handschuhe nicht verzichten.

Spezielle ScreenGloves (für unter 10 Euro bei Amazon) ermöglichen die Bedienung des Touchscreens. Und zwar durch elektrisch leitende Fasern. Auch SmartWatch und Headset sind eine Option. Dann kann das Handy wirklich getrost in der Innentasche bleiben.

Daniel
Über Daniel (Redaktion) (3591 Artikel)
Mobilfunk-Experte und Schnäppchen-Fan seit 2009 / viel zu ehrlich, um euch einen zu teuren Handytarif anzuschnacken / kennt die Tricks der Mobilfunkanbieter und weist euch auf Kostenfallen hin / 2019 als Mobilfunkexperte für RTL im Einsatz / hat auf derselben Schule wie Pinar Atalay (ARD Tagesthemen) Abitur gemacht / nicht mit dem Torwart vom HSV zu verwechseln / zahlt monatlich 16,25 € für seine 10 GB Allnet-Flat im Telekom-Netz / Rufnummernportierer seit 1999

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