News

Verzichtserklärung (Prepaid) für die Rufnummernmitnahme (Muster): Einfach zur Portierungsfreigabe für den neuen Handyanbieter!

Prepaid Verzichtserklärung

Die Verzichtserklärung ersetzt in Prepaid-Tarifen im Grunde die Kündigung und ist wichtig, wenn ihr eure Rufnummer zu einem neuen Anbieter mitnehmen möchte.

Eine Verzichtserklärung ist anders herum jedoch nicht immer notwendig: Abgeben müsst ihr diese nur, wenn ihr eure Handynummer mit zum neuen Mobilfunkanbieter nehmen wollt. Die Rufnummernmitnahme ist nämlich nur möglich, wenn ihr im wahrsten Sinne des Wortes auf euren alten Handytarif verzichtet und eine sogenannte Portierungsfreigabe anstrebt.

Was in die Prepaid-Verzichtserklärung gehört, erfahrt ihr hier. Außerdem stellen wir euch eine Muster-Vorlage für eine Prepaid-Verzichtserklärung bereit, die das Schreiben der Verzichtserklärung erleichtert.

Prepaid-Verzichtserklärung: Was ist das?

Zum Hintergrund: Die Verzichtserklärung für Prepaid-Karten ist eine besondere Form der Kündigung. In Prepaid-Verträgen ist eine klassische Handyvertragskündigung nicht erforderlich: Ist euer Guthaben aufgebraucht, könnt ihr keine Mobilfunkleistungen mehr nutzen.

Wer allerdings seinen Prepaid-Tarif als Hauptkarte nutzt, möchte seine SIM-Karte mit Sicherheit gern mitnehmen. Und dann ist es notwendig, dass eure Nummer freigegeben wird. Denn ohne euer Zutun könnt ihr eure Handynummer nicht portieren.

Statt einer Prepaid-Kündigung verzichtet ihr darauf, den Prepaid-Vertrag mit eurer bisherigen Nummer wie gewohnt zu verwenden.

Verzichterklärung

Für die formlose Verzichterklärung gibt es keine Fristen – je früher ihr aber handelt, desto eher wird die Rufnummer für den neuen Vertrag freigegeben

Wann benötige ich eine Prepaid-Verzichtserklärung?

Bei Prepaid-Handytarifen handelt es sich um Tarife ohne Laufzeit. Der Basistarif kommt dabei ganz ohne Grundgebühr aus: Ihr zahlt nur, was ihr tatsächlich verbraucht. Prinzipiell könnt ihr, wenn ihr ihr einen Prepaid-Tarif nicht mehr benötigt, ganz einfach eventuell vorhandene Zusatzoptionen (Pakete mit Frei-Einheiten oder Datenvolumen) deaktivieren und die SIM-Karte dann in einer Schublade aufbewahren. Denn wer die SIM-Karte nicht verwendet, muss auch nichts bezahlen.

Allerdings ist in diesem Fall eine Portierung der Handynummer nicht möglich. Um eine Nummer erfolgreich mitnehmen zu können, muss der alte Vertrag gekündigt werden. Denn sonst würdet ihr die gleiche Nummer bei unterschiedlichen Verträgen verwenden.

Es gilt also: Nur wenn die Prepaid-Verzichtserklärung beim alten Prepaid-Anbieter vorliegt, ist eine Freigabe der Handynummer für die Portierung zu einem neuen Anbieter möglich.

Verzichtserklärung und Nichtnutzungsgebühr

Falls ihr noch einen sehr alten Prepaid-Vertrag nutzt, solltet ihr in jedem Fall eine Verzichtserklärung schreiben, auch wenn ihr eure Handynummer nicht mitnehmen wollt. Denn in einigen älteren Tarif gab es eine Nichtnutzungsgebühr. Diese ist allerdings laut aktueller Rechtsprechung nicht zulässig (Details z.B. unter Golem.de).

Verzichtserklärung für Prepaid-Karten: Was sollte drinstehen?

Im Prinzip gestaltet sich die Prepaid-Verzichtserklärung wie eine ganz normale Handyvertragskündigung. Dabei erklärt ihr euren Wunsch, eure Handynummer zu einem neuen Anbieter mitzunehmen. Die Verzichtserklärung ist also ein Antrag auf Freigabe eurer bisherigen Mobilfunknummer. Sie ist formlos, sollte aber einige Bestandteile enthalten.

Diese Eckdaten solltet ihr dabei nicht vergessen:

  • Name und Anschrift
  • eure aktuelle Handynummer und, falls vorhanden, eure Kundennummer
  • die eigentliche Verzichtserklärung

Verzichtserklärung in Prepaid-Tarifen: Die wichtigsten Infos im Check

Was gilt es vor und was nach der Prepaid-Verzichtserklärung zu beachten? Hier ein kurzer Check.

Vor der Prepaid-Verzichtserklärung: Portierungsgebühr, Daten-Check, Restguthaben

Portierungsgebühr aufladen

Für die Freigabe einer Handynummer verlangen die Mobilfunkanbieter bis zu rund 30 Euro (maximal: 30,72 Euro). Dieser Betrag muss sich auf eurer SIM-Karte befinden, damit die Rufnummernmitnahme reibungslos ablaufen kann.

Die Portierungsgebühr wird direkt von eurer Karte eingezogen. Sollte der Betrag nicht ausreichen, ist eine Mitnahme der Handynummer nicht möglich.

Daten-Abgleich

Ein weiterer Punkt ist der Check eurer Daten: Seid ihr umgezogen oder habt ihr geheiratet und hat sich dementsprechend euer Name geändert, dann solltet ihr dies rechtzeitig vor der Portierung eurem Prepaid-Anbieter mitteilen. Denn die beim alten und neuen Anbieter hinterlegten persönlichen Daten müssen exakt übereinstimmen, damit die Portierung nicht fehlschlägt.

Restguthaben auszahlen

Zwar solltet ihr sicherstellen, dass sich die Portierungsgebühr auf der Handykarte befindet. Doch achtet gleichzeitig darauf, dass euer Guthaben nicht zu hoch ist. Mit der Portierung wird euer Tarif nämlich deaktiviert und eventuelles Restguthaben verfällt.

Am besten achtet ihr schon im Vorfeld darauf, nicht zu viel Guthaben aufzuladen. Außerdem könnt ihr euch eventuell vorhandenes Restguthaben auszahlen lassen. Bei einigen Providern gibt es spezielle Formulare zum Download, etwa bei der Telekom. In der Regel reicht aber eine schriftliche Mitteilung über den Auszahlungswunsch. Gebt dabei neben Name und Handynummer auch eure Bankverbindung an.

Hakt aber unbedingt im Vorfeld noch einmal genau beim Handyanbieter nach: In einigen Fällen wird die SIM-Karte nach Auszahlung des Restguthabens automatisch deaktiviert, sodass auch eine Portierung der Nummer nicht mehr so einfach möglich ist.

Nach der Prepaid-Verzichtserklärung: So geht es weiter!

Lasst euch den Eingang der Verzichtserklärung vom alten Anbieter bestätigen.

Portierungsfreigabe nach Bearbeitung der Verzichtserklärung

Ihr erhaltet außerdem einen Portierungstermin. Zu diesem Zeitpunkt wird eure Rufnummer freigegeben und der alte Tarif deaktiviert. Ihr könnt den Handytarif dann nicht weiter nutzen.

Portierungsfreigabe

Nur mit einer Portierungsfreigabe könnt ihr eure Handynummer aus einem Prepaid-Vertrag mit zu einem neuen Anbieter mitnehmen

Prepaid-Verzichtserklärung: Muster und Vorlage

Grundsätzlich benötigt ihr lediglich die weiter oben genannten Eckdaten, aus denen ihr dann die Prepaid-Verzichtserklärung schreiben könnt.

Ihr könnt auch eine Vorlage oder eine Muster-Verzichtserklärung nutzen, in die ihr eure persönlichen Daten einsetzt.

Das kann wie folgt aussehen:

 

Name _______________________

Anschrift _____________________

Kündigung / Verzichtserklärung Mobilfunkanschluss mit der Handynummer ________________

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben kündige ich meinen Mobilfunkvertrag mit der Handynummer _______________ fristgemäß zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Ich beantrage außerdem die Freigabe der oben genannten Rufnummer zur Mitnahme zu einem neuen Anbieter. Die dafür fällige Gebühr ist als Guthaben auf meiner Prepaid-Karte vorhanden. Die Portierungsgebühr laut Ihrer Preisliste (maximal jedoch 30,72 €) akzeptiere ich.

Ich bitte um eine schriftliche Bestätigung dieser Kündigung, Anerkennung der Verzichtserklärung sowie um Angabe des Kündigungstermins.




Datum, Unterschrift _______________________

 

Verzichtserklärung: Vorlagen einzelner Anbieter zum Download

Einige Prepaid-Anbieter stellen eigene Vorlagen für die Prepaid-Verzichtserklärung bereit. Diese könnt ihr kostenlos herunterladen und ausfüllen. Es handelt es sich i.d.R. um PDF-Dokumente.

  • Verzichtserklärung für die Rufnummernportierung zu congstar
  • Verzichtserklärung Vodafone CallYa Handynummer zur Portierung zu einem neuen Anbieter bei Vodafone

 


Welche Erfahrungen habt ihr mit einer Verzichtserklärung gemacht? Gab es Probleme mit eurer Prepaid-Verzichtserklärung?

Bewerten & kommentieren:
Beachte unsere Datenschutzerklärung vor deiner Bewertung.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Rakete zu 85,00%
(4 Bewertungen, Ø: 4,25)

Loading...

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.



*



HandyRaketen.de | (c) convertimize GmbH
 Impressum    Über uns    Presse
Datenschutz    Newsletter
Haftungsausschluss