News

Smarter-App: Notfall-App hilft im Katastrophen-Fall auch ohne Mobilfunk-Empfang

Notfall-App smarter: Kommunikation im Katastrophen-Fall ohne Handy

Smarter Notfall-AppIm Notfall lassen sich per Handy Hilfe organisieren oder Informationen abrufen. Doch was, wenn das Mobilfunknetz zusammenbricht? Die Notfall-App smarter soll eine Kommunikation unabhängig vom Handynetz sicherstellen. Und das eben auch im Katastrophen-Fall. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Smarter-Projekt wurde nun erfolgreich getestet. Im Januar 2018 soll die App abschließend vorgestellt werden. Bekommt die App Katwarn vom Münchner Fraunhofer-Institut nun Konkurrenz? Oder ist die neue potenzielle Warn-App smarter? ;-)

»Katastrophen-App« Smarter warnt auch bei Netzausfall

Stromausfall, Hacker-Angriff oder Naturkatastrophe: Gründe für Netzausfälle gibt es viele. Um die Kommunikation dennoch sicherzustellen, wird mit dem Projekt smarter aktuell eine »Katastrophen-App« entwickelt. Oder sagen wir besser: Notfall-App, um Irritationen aus dem Weg zu gehen. Denn sie wird wohl nicht katastrophal sein. ;-)

Mithilfe dieser App sollen Smartphone-Besitzer auch bei andauernden Netzausfällen miteinander kommunizieren können. Das ist etwa sinnvoll, um regelmäßig Nachrichten über eventuelle Katastrophenfälle abrufen zu können und natürlich um Hilfe zu organisieren.

Smarter: Notfall-App erfolgreich getestet

Die von der TU Darmstadt, der Universität Kassel und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte smarter-App für ein funktionierendes Krisenmanagement wurde  nach rund 2-jähriger Entwicklung  im September erfolgreich von 125 Probanden getestet.

Smarter-App: Ad-hoc-Netzwerk verbindet Smartphones ohne Netz

Smartphone-based Communication Networks for Emergency Response heißt die Lösung, die in der App zur Anwendung kommt. Klingt kompliziert, kann aber im Notfall entscheidend für die Organisation von Hilfe oder die Verteilung von Hilfsgütern sein.

Statt über ein klassisches Handynetz verbindet sich euer Handy über ein sogenanntes Ad-hoc-Netzwerk direkt mit anderen Smartphones.

Das Mobilfunknetz als zentrale Infrastruktur kann damit wegfallen.

Mit der App war es den Teilnehmern an dem Versuch möglich, Kontakt untereinander aufzunehmen, Hilferufe zu versenden und Ressourcen auszutauschen. Laut BBK waren 70 Prozent der Teilnahmer von der Katastrophen-App smarter überzeugt. Warum nicht 100%? Hm …

Im Januar 2018 soll das Projekt offiziell vorgestellt werden.

Daniel
Über Daniel (Redaktion) (3510 Artikel)
Mobilfunk-Experte und Schnäppchen-Fan seit 2009 / viel zu ehrlich, um euch einen zu teuren Handytarif anzuschnacken / kennt die Tricks der Mobilfunkanbieter und weist euch auf Kostenfallen hin / 2019 als Mobilfunkexperte für RTL im Einsatz / hat auf derselben Schule wie Pinar Atalay (ARD Tagesthemen) Abitur gemacht / nicht mit dem Torwart vom HSV zu verwechseln / zahlt monatlich 16,25 € für seine 10 GB Allnet-Flat im Telekom-Netz / Rufnummernportierer seit 1999

Was haltet ihr von der »Katastrophen-App« smarter?

Bewerten & kommentieren:
Beachte unsere Datenschutzerklärung vor deiner Bewertung.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Rakete zu 90,00%
(2 Bewertungen, Ø: 4,50)

Loading...

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.



*



HandyRaketen ist eine eingetragene Marke der convertimize GmbH (Registernummer: 302018026933)
bekannt aus RTL, n-tv, CHIP und GIGA | Top-Bewertungen bei Trustpilot und Facebook

 Impressum    Über uns    Kontakt    Presse
Datenschutz    Handy Newsletter
Haftungsausschluss